Andachten

Andacht

Andacht 19.12.2019

19. Dezember 2019 | Gerhard Mellert

Andacht 19.12.2019

Bildnachweis: zettberlin / photocase.de

Oder haben wir etwas mitgebracht, als wir in diese Welt kamen? Nicht das Geringste! Und wir werden auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie wieder verlassen. Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.

Sokrates, der große griechische Philosoph (469-399 v. Chr.), war mit einer Gruppe von Schülern im Hafen von Athen. Sie sahen zu, wie die Waren aus den Schiffen geladen wurden, die dann den Bürgern in der Stadt zum Kauf angeboten wurden. Nachdem sie eine Weile dem lebhaften Treiben zugesehen hatten, sagte Sokrates zu seinen Schülern: „Wie viele Dinge gibt es doch auf der Welt, die ich nicht brauche.“
Wenn dieser Satz heute gesagt wird, dann ist sein Wert noch bedeutungsvoller, denn das Angebot an Dingen jeglicher Art ist noch viel größer als zur Zeit der alten Griechen. Wir meinen heute, möglichst viele Dinge haben zu müssen. Hat der Nachbar einen neuen Fernseher, ein neues Smartphone, ein größeres Auto oder macht er eine weite Flugreise, dann meinen wir, das unbedingt auch haben zu müssen. Und so ist ein großer Teil unseres Lebens darauf ausgerichtet, viel Geld zu verdienen, damit wir uns vieles kaufen und leisten können, wovon wir meinen, dass wir es brauchen. Es geht dabei nicht um Dinge des täglichen Bedarfs, es geht überwiegend um Luxus.
Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen bei diesem Thema einen großen Fehler machen. Häufig ist das, wovon der Mensch meint, dass er es dringend braucht, nicht vonnöten. Und das, was er nicht dringend braucht, meint er, wäre unabkömmlich.
Was brauchst du wirklich? In 1. Johannes 5,12 steht: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ Wir brauchen also Christus, wir brauchen Erlösung.
Ich wünsche dir, dass du bei all den Dingen, die du dir leisten kannst und an denen du dich freuen sollst, den Unterschied zwischen sehr wichtig, wichtig und unwichtig erkennst. Gott segne dich dabei. Gerhard Mellert


Wünsche bestimmen unsere Prioritäten,
Prioritäten prägen unsere Entscheidungen,
Entscheidungen bestimmen unser Handeln.
(Dallin H. Oaks)

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