Andachten

Andacht

Andacht 21.12.2019

21. Dezember 2019 | Eberhard Schulze

Andacht 21.12.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Der Herr wird zwischen den Nationen richten und unter vielen Völkern Recht sprechen. Schwerter werden zu Pflugscharen und Speerspitzen zu Winzermessern umgeschmiedet werden. Keine Nation wird mehr gegen eine andere ziehen und sie werden nicht mehr lernen Krieg zu führen.

Ein Malermeister im fortgeschrittenen Alter, bekennender Christ, kaufte ein Grundstück als Teil eines ehemaligen Flugplatzgeländes mit einem Hangar, in dem einst Kampfflugzeuge untergestellt waren. Er baute den Hangar zu einem Wohnhaus mit Niedrigenergietechnik und Dachbegrünung um, womit er seine Träume verwirklichte. Dieser Umbau war ein weiter Weg. Er brauchte viel Zeit und Geld, Vertrauen von Fürsprechern und Freunden und vor allem von seiner Frau. Ganzseitig berichtete die Tagespresse darüber mit Text und Bildern. Diese Seite bekam die Schlagzeile: „Wohlfühl-Oase statt Düsenjäger-Lärm“. Vor dem ehemaligen Hangar begrüßt ein großes Transparent Bewohner und Gäste mit Psalm 104,24: „HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.“
Täglich werden wir mit Kriegsinformationen konfrontiert. Dabei wünschen wir uns nichts sehnlicher als Frieden. So eine in die Tat umgesetzte Idee macht Mut. Wir können etwas tun, wenn es darum geht, Zeichen für den Frieden zu setzen.
Die Ressourcen unserer Welt sind besser für Friedensbemühungen eingesetzt als für Kriege. Das lehrt uns der obige Bibeltext. Aber er weist über unsere Weltzeit weit hinaus in die Ewigkeit, von der uns die Bibel viel zu erzählen weiß. Wie dürfen sich Menschen freuen, die Gott und Jesus vertrauen! Unsere Gedanken und Worte reichen nicht aus, um Gottes ewiges Reich zu beschreiben. Doch dürfen wir uns vorstellen, was uns Gottes Wort beschreibt: Er wird diese Welt neu erschaffen – ohne leichtes und schweres Kriegsgerät, ohne atomare, bakteriologische und chemische Waffen, ohne den gewaltigen Umfang der gesamten Militärwissenschaft mit ihren Akademien. Die Menschen werden nicht mehr lernen, auf irgendeine Weise und auf irgendeiner Ebene Krieg zu führen.
Für diese Hoffnung lohnt es sich, im Glauben an einen liebenden Gott und Vater zu leben, der uns ewiges Leben zu schenken vermag.

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UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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