Andachten

Andacht

Andacht 25.12.2019

25. Dezember 2019 | Friedhelm Klingeberg

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.

„Lieber Herr Klingeberg, darf ich Geburtstag, Ostern und Weihnachten feiern?“ Oh ja, ich weiß sehr wohl, dass es fromme Menschen gibt, die diese Frage mit einem strikten „Nein!“ beantworten. Vermutlich ist meine Fragestellerin mit einigen dieser Leute in Berührung gekommen, aber deren Auskünfte waren ihr offenbar nicht stichhaltig genug. Sie wollte wissen, was die Bibel dazu sagt, und da konnte ich ihr gleich zwei überraschende Tatsachen nennen. Erstens: Das Gottesvolk des Alten Testaments hat viel und ausführlich gefeiert. Und zweitens: Als Gottes Sohn auf diese Erde kam, tat er sein erstes Wunder ausgerechnet anlässlich einer Hochzeit, und der biblische Bericht fügt hinzu: „… und er offenbarte seine Herrlichkeit“ – auf einer orientalischen Hochzeit, wo richtig die Post abging! Ja, auch Jesus verstand zu feiern und freute sich daran – eigentlich ist das auch schon die Antwort auf unsere Ausgangsfrage.
Dazu kommt, dass alle großen Feste Israels gefeiert wurden, um an Gottes Güte, seinen Segen und seine wunderbare Führung zu erinnern und seine großen Taten zu würdigen. Geht es nicht genau um dieses Anliegen auch anlässlich deines und meines Geburtstags? Haben wir nicht allen Grund, an diesem Tag freudig auf Gottes Führung und seinen Segen während des vergangenen Lebensjahres zurückzuschauen? Und verhält es sich mit Ostern und Weihnachten nicht ganz ähnlich? Wenn sich die ganze Christenheit an das Opfer Jesu auf Golgatha und seine Auferstehung erinnert, haben wir dann nicht allen Anlass, diese größte aller Taten Gottes für uns Menschen dankbar zu teilen und sie freudig zu feiern?
Ich jedenfalls frage nicht nach den alten Germanen, wenn ich mich an den Lichtern der Adventszeit erfreue und am Heiligen Abend einen Gottesdienst besuche, sondern ich staune über das Wunder von Bethlehem und bekenne freudig meinen Glauben, dass die biblische „Weihnachtsgeschichte“ sich genau so zugetragen hat, wie Lukas sie berichtet. Gott selbst ist Mensch geworden, um jedem von uns eine Zukunft zu ermöglichen, die buchstäblich bis in die Ewigkeit reicht!
Mir scheint, wir haben allen Grund, dieses Wunder zu feiern. Frohe Weihnachten!

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