Andachten

Andacht

Andacht 05.01.2020

05. Januar 2020 | Günther Hampel

Andacht 05.01.2020

Bildnachweis: designritter / photocase.de

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Das neue Jahr liegt noch vor uns wie eine unberührte Schneelandschaft, in der wir unsere Spuren hinterlassen werden. Streckenweise werden sie gerade verlaufen, an bestimmten Stellen werden wir Umwege machen oder umkehren müssen, weil wir uns verlaufen haben. Manche Wegstrecke wird tiefe Spuren hinterlassen, weil wir schwer zu tragen haben. Bei manchem wird die Spur abbrechen, bevor das Jahr zu Ende ist.
Da ist es gut zu wissen, dass es einen gibt, der über allem steht und unseren Weg mitgeht. Der 23. Psalm stammt von David, dem Mann, der auf der ersten Wegstrecke seines Lebens selbst Hirte war und später als König „Hirte Israels“ gewesen ist. Er hatte es nicht immer leicht und manchmal machte er es sich auch selbst unnötig schwer, aber er ließ Gottes Hand nie los. Sein Psalm ist ein Bekenntnis zu dem „großen Hirten“, dessen Gegenwart er ein Leben lang spüren durfte.
Ich glaube, dass ein paar Gedanken zu diesem Psalm gut zum Anfang und zum weiteren Verlauf eines Jahres passen. Es handelt sich ja nicht nur um einen 3.000 Jahre alten Liedtext, sondern um die Erfahrung eines Mannes, der Gott als seinen Hirten erlebt hat. Darüber hinaus ist dieser Psalm zugleich ein Angebot Gottes an uns, mit ihm ins neue Jahr zu gehen. David wusste: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Das heißt, in allen Wechselfällen des Lebens bleibt Gott unser Führer und Beschützer! Das ist der Leitgedanke dieses Psalms. Wir sind nicht allein unterwegs im Leben und im neuen Jahr. Da ist einer, der den Weg kennt und dem wir bedingungslos folgen können. Er treibt uns nicht vor sich her, sondern geht voraus und stellt sich schützend vor uns. Alles, was uns schaden könnte, muss an ihm vorbei. Freilich, er fängt nicht alles ab, aber wenn uns etwas trifft, ist er zur Stelle und greift helfend ein.
Gott sorgt dafür, dass wir keinen Mangel haben an dem, was wir brauchen. Ist das wahr? Ich kann für mich sagen: Ja! Ich habe nicht alles bekommen, was ich mir gewünscht habe, aber an dem, was wirklich nötig ist, hat es nicht gefehlt – niemals! Mag sein, dass mancher es (noch) anders sieht. Dieser Psalm ist Davids persönliches Zeugnis eines Lebens mit Gott.
Lassen wir uns doch überraschen, was er in diesem Jahr für uns bereithält!

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