Andachten

Andacht

Andacht 06.01.2020

06. Januar 2020 | Jaimée M. Seis

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

Hast du Gott schon einmal etwas geschenkt? Einige sehr weise Männer haben das einmal getan. Sie hatten viel studiert, die alten Schriften gelesen, versuchten die Wahrheit über Gott zu finden, und sie liebten die Sternenkunde.
Eines Nachts beobachteten sie den Himmel, als eine helle Erscheinung aufstrahlte und am Ende ein Stern zurückblieb. Sie hatten so etwas noch nie gesehen. Was hatte das zu bedeuten? Da sie später gezielt nach dem Erlöserkönig in Israel suchten, müssen sie wohl die jüdischen Schriften gekannt haben und auch die Vorhersage, dass ein Stern und Herrscher in Israel erscheinen werde. Und diesen neuen Erlöserkönig wollten sie ehren. So sammelten sie Schätze und begaben sich auf den weiten Weg. Der Stern führte sie bis ins ferne Jerusalem. Doch dort wusste keiner etwas von einem neuen König. Nachdem sie den dortigen Herrscher Herodes gesprochen hatten und dieser sie nach Bethlehem geschickt hatte, leitete sie der Stern genau zu dem Ort, an dem die Familie wohnte. Vor Jesus knieten sie nun anbetend nieder und gaben ihm ihre Schätze. Es machte ihnen nichts aus, dass sie ihn in völliger Armut vorfanden, sie erkannten in ihm den göttlichen König und Erlöser. Glücklich und mit Freude erfüllt, reisten sie schließlich in ihr Land zurück.
Sie hatten reiche Schätze gebracht, doch sie selbst waren weit reicher von Gott beschenkt worden, indem sie ihren göttlichen Heiland gesehen hatten.
Da Herodes alle Kinder in Bethlehem im Alter von zwei Jahren und darunter töten lassen wollte, musste die Familie mit Jesus fliehen. Ich kann mir vorstellen, dass die Schätze der Weisen ihnen die Mittel dazu gaben. In ihrem Glauben und Vertrauen hatten diese Männer mit ihren Geschenken etwas bereitgestellt, das Gott verwenden konnte, um zu helfen.
Wenn wir Gott auch heute – wie diese Männer damals – im Vertrauen unsere Gaben geben, kann er damit genauso arbeiten und sie zum Segen werden lassen. Gott lohnt es uns immer, und am Ende werden wir die Beschenkten sein. „Gott lässt sich nichts schenken“, sagt ein Sprichwort. Das bedeutet, Gott wird uns immer weit mehr zurückschenken, als wir ihm geben können. So werden wir durch unsere Gaben ein Segen für andere sein, und so zu Gesegneten werden!

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