Andachten

Andacht

Andacht 11.01.2020

11. Januar 2020 | Alexander K.

Andacht 11.01.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

… Gott, der mir geantwortet hat zur Zeit meiner Not und der mit mir gewesen ist auf dem Weg, den ich gezogen bin!

Der Jahresbeginn ist für viele Menschen mit guten Vorsätzen gepflastert. Neue Wege sollen beschritten werden. Die Enttäuschung ist groß, wenn das Neue nicht so leicht gelingt und schon bald wieder der alte Trott herrscht.
Im heutigen Bibelvers trifft Jakob eine Aussage, die mehr nach einer Lebensbilanz als nach einem Vorsatz klingt. Er ist fest davon überzeugt, dass Gott sein bisheriges Leben begleitete. Dabei könnte man schnell vergessen, wie wechselhaft sein Leben war. Durch List und Betrug machte er sich seinen Bruder zum Todfeind, um im „Exil“ selbst betrogen zu werden. Statt die Liebe seines Lebens zu heiraten, wird ihm von seinem Schwiegervater zunächst deren Schwester untergejubelt. Dauerhafte Spannungen sind das traurige Resultat dieser problematischen Familienkonstellation. Wie kann er dann diese Aussage treffen? Beschönigt er rückblickend einfach seine Vergangenheit?
Wie ist das mit mir? Wann bin ich mir sicher, dass Gott auf meinen Wegen mit mir geht? Wenn alles glattläuft und mir vieles gelingt? Wenn ich den Segen und die Nähe Gottes förmlich greifen kann? Aber was ist mit den Momenten, in denen ich mich einsam und von Gott und Menschen verlassen fühle?
Gott gibt Jakob bei seiner Flucht von zu Hause die Zusicherung, dass er in das Land, das er gerade notgedrungen verlässt, wieder zurückkehren wird. „Mehr noch, ich werde bei dir sein und dich beschützen, wo du auch hingehst. Ich werde dich in dieses Land zurückbringen. Ich werde dich nie im Stich lassen und stehe zu meinen Zusagen, die ich dir gegeben habe.“ (1 Mo 28,15 NLB) Welch ein Versprechen an einen flüchtigen Betrüger!
Ganz ähnlich klingt die rund 2.000 Jahre spätere Ankündigung des Retters, der den Namen „Immanuel – Gott mit uns“ tragen soll. Gott gibt uns Sündern die Zusage, an unserer Seite zu sein. Jesus bekräftigt dies am Ende seines Erdenlebens gegenüber seinen Jüngern: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt 28,20)
Das sind gute Nachrichten! Egal, wie die Umstände sind, Gott ist stets mit uns. Solche Zusagen helfen mehr als jeder noch so gut gemeinte Vorsatz. Und sie tragen uns an jedem Tag dieses Jahres – auch in schwierigen Zeiten.

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