Andachten

Andacht

Andacht 19.01.2020

19. Januar 2020 | Krimhild Müller

Andacht 19.01.2020

Bildnachweis: luh / photocase.de

Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.

Es gibt ein Kinderlied, das ich lernte, als ich noch klein war: „Pass auf, kleines Auge, was du siehst, denn der Vater in dem Himmel schaut herab auf dich, denn der Vater in dem Himmel hat dich lieb.“ An diese Zeilen erinnerte der Heilige Geist mich im Lauf der Zeit immer wieder, sodass ich mich selbst des Öfteren fragte: Wohin schaue ich eigentlich?
Ich schaue nicht um mich herum. Das würde mir Angst machen. Die Welt wird immer unruhiger und unsicherer und die Menschheit immer egoistischer und rücksichtsloser. Das vermeintliche Glück, das die Welt anbietet, ist trügerisch und oberflächlich und kann der Seele keinen dauerhaften Frieden geben.
Ich blicke auch nicht in mich hinein. Das würde mich tief unglücklich machen. Ich habe nichts in mir, worauf ich meine Hoffnung setzen könnte. In meinem Herzen gibt es Versagen, Angst und Mutlosigkeit.
Ich schaue nicht zurück. Gott kennt meine Vergangenheit, all die begangenen Fehltritte, die versäumten Gelegenheiten und vergeblichen menschlichen Anstrengungen. All das gebe ich ihm ab, weil ich weiß, dass er mir mein Versagen in seiner Liebe und Gnade vergibt und nicht mehr daran denkt. Deshalb will ich es auch nicht tun.
Ich blicke nicht vorwärts. Gott kennt meine Zukunft: Alles, was kommen wird, weiß er schon jetzt und er hält für jedes Problem bereits eine Lösung bereit, bevor es überhaupt entstanden ist. Er wird mich den richtigen Weg führen, wird in jeder Prüfung nah bei mir sein und mich durch jeden Tag, der kommen wird, hindurchtragen.
Aber ich richte meinen Blick hinauf zu Jesus. Ich will „niemand sehen als Jesus allein“. Denn wenn ich zu Jesus aufschaue, verschwinden sämtliche Ängste und Sorgen, und echter Friede, der höher ist als alle menschliche Vernunft, erfüllt mein Inneres. Wenn ich auf Jesus schaue, weiß ich mich geliebt und angenommen; deshalb fühle ich mich bei ihm geborgen und sicher.
Der Blick hinauf zu Jesus verstärkt in mir die Sehnsucht auf sein baldiges sichtbares Kommen:
„Seht auf [Jesus hinauf] und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lk 21,28)

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden