Andachten

Andacht

Andacht 24.01.2020

24. Januar 2020 | Gerhard Wagner

Andacht 24.01.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht!

Im Gespräch bei der Arbeit oder in der Gemeinde geht es oft um die Frage: Was sind die Ziele, was soll erreicht werden, welches Ergebnis wird angestrebt? Bei Weltanschauungen und Theorien, bei politischen Parteien und Firmenkonzepten wird gefragt, was erreicht werden soll. Manchmal stehen dabei eine Gewinnmaximierung oder das Rechtbehalten im Mittelpunkt. Wissenschaftliche Forschungen wollen zu einem besseren Leben verhelfen, das zu mehr Gerechtigkeit und weniger Leid, Krankheit und Unrecht führt.
In unserem Glaubensleben dreht sich auch vieles um die Frage nach den eigentlichen Zielen. Wollen wir den Willen Gottes oder die eigenen Vorstellungen durchsetzen? Geht es darum, den Einfluss auf andere auszudehnen, oder um die Stärkung des Glaubens an Gott? Sind mir Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit wichtiger als der Gewinn?
Paulus schreibt in seinem Brief an die Philipper, dass diese sich in ihrer Gesinnung am Denken und Leben von Jesus orientieren sollen. Er bekennt von sich selbst, dass er das Ziel noch nicht erreicht habe, aber danach strebe. Außerdem sehnt er sich danach, sie wiederzusehen, und will sich mit ihnen freuen, dass sie gemäß dem Vorbild von Jesus leben.
Die Steigerung davon finden wir im obigen Bibeltext: Was wahrhaftig und ehrbar ist, soll ihnen wichtig sein – und nicht Fake News oder negative Schlagzeilen über Unrecht; was gerecht ist, soll erstrebt werden – und nicht unrechter Gewinn; das Reine und Schöne soll ihre Gedanken füllen – und nicht das Abstoßende und Sündige. Paulus wünscht sich für seine Leser damals und heute, dass wir das Liebenswerte im Leben verstärken, dass wir positive Schlagzeilen von Menschen hervorbringen, die eine gute Ethik leben und damit als Vorbilder dienen. Paulus will die Tugenden darstellen und nicht die verbrecherischen Taten. Es geht ihm um Lob und Anerkennung und nicht um Tadel und Schuldzuweisungen.
Nun wird mir klar: Was ich gerne lese, in den Medien sehe und höre, prägt mein Denken und Handeln. Wenn mir klar wird, was ich will, werde ich auch aufbauende Nachrichten suchen und meine Gedanken auf Gottes Wirken richten.

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