Andachten

Andacht

Andacht 26.01.2020

26. Januar 2020 | Joachim Hildebrandt

Andacht 26.01.2020

Bildnachweis: cw-design / photocase.de

Als ich nach Mazedonien aufbrach, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben und zu verhindern, dass dort falsche Lehren verbreitet werden. Lass nicht zu, dass die Menschen ihre Zeit mit endlosen Spekulationen über Fabeln und Stammbäume vergeuden. Denn das führt nur zu Streit und hilft nicht, ein Leben im Glauben an Gott zu führen. Das Ziel meiner Unterweisung ist, dass alle Christen von der Liebe erfüllt sind, die aus einem reinen Herzen kommt, aus einem guten Gewissen und aufrichtigem Glauben.

Das Ziel aller Lehre ist die Liebe! Auf die Frage eines Gesetzeslehrers, „Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“, verwies Jesus ihn auf das höchste Gebot: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,25–27)
In christlichen Kreisen gibt es immer häufiger heftige Diskussionen über die rechte Lehre, meist nicht über das Fundament der göttlichen Botschaft, sondern über Randfragen, von denen unser Heil nicht abhängt. Paulus, der sicher die umfassendsten und tiefsten Erkenntnisse über die Offenbarung Gottes hatte, bekannte einmal: „Unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.“ (1 Kor 13,9) Dieses Eingeständnis machte er in seiner Stellungnahme zum Streit in Korinth über die geistlichen Gaben (1 Kor 12+14).
Heiße Diskussionen um das rechte Verständnis biblischer Texte sind nicht unchristlich. Es gab sie zu allen Zeiten. Sie sind ein Zeichen für das Ringen um Treue zum Wort Gottes. Unchristlich wird es jedoch, wenn sich Christen wegen Nebensächlichkeiten zerstreiten und sich dann voneinander abwenden. Zwietracht und Spaltungen zählt Paulus zu den Werken des Fleisches (Gal 5,20). Sie verhindern die von Christus immer wieder geforderte Liebe, eine Frucht des Geistes (Gal 5,22).
Diese „Frucht des Geistes“ entfaltet sich bekanntlich nicht in unserem Kopf (Verstand), sondern – wie Paulus schrieb – in unseren Herzen. Für die Gemeinde in Ephesus betete er auch, „dass Christus durch den Glauben immer mehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt und gegründet seid“ (Eph 3,17 NLB). In Vers 19 fügt er noch hinzu: Die Liebe Christi übertrifft alle Erkenntnis.

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