Andachten

Andacht

Andacht 01.02.2020

01. Februar 2020 | Heiner Lachmann

Andacht 01.02.2020

Bildnachweis: Lichtstark / photocase.de

Herr, erinnere mich daran, wie kurz mein Leben ist. Und dass meine Tage gezählt sind, damit ich erkenne, wie vergänglich mein Leben ist. Psalm 39,5

Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres und kann uns als Anlass dienen, über unser kurzes Leben nachzudenken. In Psalm 90,10 steht: Unser Leben dauert 70, vielleicht sogar 80 Jahre. Doch selbst noch die besten Jahre sind voller Kummer und Schmerz; wie schnell ziehen sie vorüber und alles ist vorbei.
Wenn wir diese Lebenszeit, die uns Menschen zusteht, mit dem Alter verschiedener Pflanzen, vor allem mancher Baumarten, vergleichen, ist sie sehr kurz. Da macht zum Beispiel die Linde von Heede im Emsland einen gewaltigen Eindruck. Der Umfang des extrem kurzen und kompakten Stamms beträgt über 15 Meter; möglicherweise ist der Baum schon 1.000 Jahre alt. Dieses Meisterstück der Natur soll die kräftigste vollholzige Linde der Welt sein. Und an anderen Orten der Erde gibt es noch ältere Bäume. Wer einmal vor solchen lebendigen Zeugen der Vergangenheit stand – auch wenn sie nur einige 100 Jahre alt waren –, der wird ganz still.
In all diesen Jahren wurden Generationen von Menschen geboren und gingen wieder dahin – ja, wohin? Man wird wie von selbst an die eigene Vergänglichkeit erinnert.
Was sind aber selbst einige 1.000 Jahre im Vergleich zur Ewigkeit – und was ist erst unser Leben dagegen! Und doch ist das Leben jedes Menschen einmalig und unwiederholbar. Gott steckte den äußeren Rahmen unseres irdischen Lebens ab, und wir leben in der Verantwortung, diesen Rahmen durch ein Leben zu seiner Ehre auszufüllen. Haben wir dieser Verantwortung in diesem kurzen Dasein immer entsprochen und uns vom Heiligen Geist leiten lassen? Denn das, was wir nicht mit Christi Hilfe überwinden, birgt die Gefahr, uns zu überwinden. Solange der Mensch lebt, kann er noch mit Gott über Schwierigkeiten, über Schwächen, Schuld und Vergebung sprechen und sich von ihm verändern lassen. David tat es und fand Gnade bei Gott. Diese herausragende Geschichte sollte uns Vorbild sein, denn wir alle sind auf Gottes Liebe, Gnade und Vergebung angewiesen.

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