Andachten

Andacht

Andacht 02.02.2020

02. Februar 2020 | Gerhard Zahalka

Andacht 02.02.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Richtet eure Gedanken auf das, was schon bei euren Mitmenschen als rechtschaffen, ehrbar und gerecht gilt, was rein, liebenswert und ansprechend ist, auf alles, was Tugend heißt und Lob verdient.

Gemessen an dem, was der Menschheit bekannt ist, weiß der einzelne Mensch immer weniger. Die Informationsmenge, die zur Verfügung steht, wächst ständig und rasant. Die Nachrichtenflut, die uns überspült, überfordert uns manchmal, denn privat wie beruflich müssen wir sie kanalisieren und ständig entscheiden, ob wir dieses oder jenes wissen müssen oder es vergessen können.
Was ist wirklich wichtig und was nicht? Da nicht zu erwarten ist, dass die Informationsflut nachlässt, wäre es vernünftig, überlegt auszuwählen.
Wir sind nicht hilflos allem ausgeliefert, was auf uns einwirken will. Wir können uns der Nachrichtenflut erwehren, indem wir den Rat des Paulus für uns zum Grundsatz erklären: „Vorrangig achte ich auf das, was mein Leben wirklich bereichert und mir hilft, aufmerksam zu bleiben.“ Praktisch bedeutet das, dass ich mich nicht mehr mit unnützem Wissen beschäftige. Dass zum Beispiel die Katze das einzige Haustier ist, das in der Bibel nicht vorkommt, das weißt du jetzt. Aber hilft es dir weiter?
Die elektronischen Medien liefern ein ungeheures Ausmaß an Unterhaltungsmöglichkeiten, Nachrichten, und Berichten, die wir nicht brauchen. Wenn wir 90 Prozent davon ignorieren, entgeht uns nichts Wesentliches. Vielmehr verhindern wir so, dass ein großer Teil unseres Alltags mit Nichtigkeiten verschwendet wird, und gewinnen mehr Zeit für die Gemeinschaft mit Gott, für Entspannung, Besinnung, Anbetung, Andacht, kurz, für ein Leben mit mehr Tiefgang. Es wird reicher, bunter, schöpferischer und harmonischer.
Schon Sokrates hatte einst den weisen Rat gegeben, durch drei Fragen zu filtern, was wir an uns heranlassen: Ist es wahr? Ist es etwas Gutes? Ist es notwendig zu wissen?
Paulus übertrifft ihn durch göttliche Weisheit, wenn er uns rät, unsere Gedanken auf das zu lenken, was göttlichen Ursprungs ist: das Gute, das Wahre, das Edle, das Gerechte, das Reine, das Liebenswerte und das Schöne. Alles das ist in Gott vereinigt. So ist er, unser Schöpfergott, und so will er uns umgestalten, damit wir ihm immer ähnlicher werden.

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