Andachten

Andacht

Andacht 06.02.2020

06. Februar 2020 | Eberhard Schulze

Andacht 06.02.2020

Bildnachweis: Macavity / photocase.de

Lobt ihn, ihr Männer und Frauen, Alte und Junge miteinander! Sie alle sollen den Herrn rühmen! Denn sein Name allein ist groß; der Glanz seiner Hoheit strahlt über Erde und Himmel.

Zu einer beliebten TV-Gesprächsrunde war eine 90-jährige Dame eingeladen. Sie ist Chefin einer angesehenen Textilreinigungsfirma. Ihr Unternehmen ist unter anderem für die Wäsche des Bundespräsidialamts mit ca. 180 Bediensteten zuständig. Die Dame ist stolz auf ihr Team. Auf eventuelle Änderungen des Unternehmens in der Zukunft angesprochen, antwortete die Dame: „Es bleibt so, wie es ist – perfekt.“ Diesen Satz habe ich auch häufig von meiner vorangegangenen Generation gehört: „Es bleibt alles, wie es ist.“ Warum ist er typisch, besonders für die ältere Generation?
Viele Angehörige der jüngeren Generation denken und handeln anders. Sie sind auf Bewegung, auf Veränderungen bedacht. Sie möchten sich, ihre Mitmenschen und Verhältnisse infrage stellen und experimentieren. Mitunter scheinen die Differenzen zu den Alten unüberbrückbar zu sein. Welche Generation hat recht?
Die Wahrheit wird wohl kaum immer in der Mitte liegen. Die Erfahrungen, die vor den Jüngeren liegen, haben die Älteren bereits hinter sich. Sie wissen, was sich bewährt hat und zum Ziel führt. Sie kennen die Risiken und Enttäuschungen, welche die Jüngeren erst noch erfahren werden. Sie haben ihr „Lehrgeld“ bereits bezahlt. Andererseits läuft die Zeit mit hohem Tempo weiter. Alte Vorstellungen und Gedanken bedürfen der Korrektur und Anpassung. Möglicherweise werden die Werke der Alten sogar zerfallen, weil sie nicht den Anforderungen der Zeit und den Jüngeren angepasst werden.
Unser Bibeltext zeigt einen idealen Weg zum Miteinander von Alt und Jung auf. Dort, wo ein Gegeneinander lauert, sollten Menschen immer über ein „Zusammen“ nachdenken. Es tut gut und bringt Frieden. Konkret empfiehlt uns unser Andachtstext, miteinander Gott zu loben. Ihm gebührt die Anbetung. Er ist allmächtig und von einer überströmenden Herrlichkeit umgeben. „Denn Jahwe ist gut, seine Gnade bleibt ewig und seine Treue gilt jeder Generation.“ (Ps 100,5 NeÜ) Üben wir uns heute aufs Neue in diesem großartigen Miteinander.

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