Andachten

Andacht

Andacht 08.02.2020

08. Februar 2020 | Hartwig Lüpke

Andacht 08.02.2020

Bildnachweis: raichinger / photocase.de

Jauchzet dem HERRN, alle Welt! Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.

Was für ein Jubel in diesen wenigen Versen! Gleich dreimal wird die Gemeinde, die zum Gottesdienst zusammenkommt, zur Freude aufgerufen: „Jauchzt dem Herrn, dient mit Freuden, kommt mit Jubel!“ In vielen Psalmen begegnen uns Klagen; hier aber herrscht Freude. Jauchzt, lobt, dankt und stimmt den Freudengesang an. Freut euch, dass ihr zu Gottes Volk gehören dürft und von ihm so viel Güte erfahrt; dass ihr in euren Gottesdiensten an eure unverdiente Erwählung erinnert werdet und für euer Leben Wegweisung erfahrt, ja, dass ihr eurem Herrn begegnet. Löst das bei uns Begeisterung aus oder stimmt das, was der atheistische Liedermacher Franz Josef Degenhardt singt: „Da treten sie zum Kirchgang an … Und dann kommen sie zurück mit dem gleichen bösen Blick.“ (https://genius.com/Franz-josef-degenhardt-deutscher-sonntag-lyrics)
Es wäre ein schlimmer Verlust, wenn wir Jesus Christus in seiner Herrlichkeit, Gnade und Liebe in unseren Gottesdiensten nicht begegnen könnten. Natürlich wollte der Psalmbeter keineswegs zu einer oberflächlichen Stimmung aufrufen, die ebenso schnell vergeht, wie sie gekommen ist. Er sprach von einer Freude, die ihre Wurzeln in Gott hat, die überwältigt ist von seiner Güte, die aus der Gewissheit kommt, von ihm nicht nur gerettet zu sein, sondern nun auch wunderbar geführt und behütet zu werden. Die Gemeinde weiß, dass sie „das Volk ... seiner Weide“ (V. 3) ist. Aber woher kommt diese Erkenntnis? – Sie entsteht und wächst in einer gelebten Glaubens- und Liebesgemeinschaft mit Jesus.
Im Gottesdienst begegnet uns Gott; seine Liebe trifft uns tief in unserem Herzen und große Freude wird geweckt. Auch erleben wir hier eine wunderbare Geborgenheit und empfangen Jesu Bekenntnis: Ich habe dich lieb. Meine Gnade und Treue begleiten dich über alle Zeiten hinweg. Das muss ein Echo in uns auslösen: Jubel, Hingabe, Dankbarkeit.

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