Andachten

Andacht

Andacht 16.02.2020

16. Februar 2020 | Elí Diez-Prida

Andacht 16.02.2020

Bildnachweis: Rike. / photocase.de

[David sagte zu Goliat:] „Du trittst mir mit Schwert, Speer und Wurfspieß entgegen, ich aber komme im Namen des Herrn, des Allmächtigen … Heute wird der Herr dich besiegen … Und jeder wird wissen, dass der Herr keine Waffen braucht, um sein Volk zu retten. Es ist sein Kampf.“

Hattest du in den vergangenen Wochen oder Monaten schwere Kämpfe auszufechten? Oder hast du so eine Situation vor dir? Einen Kampf gegen ein Problem, das dir unbezwingbar erscheint? Oder eine Auseinandersetzung mit einem Menschen, vor dem du dich wie vor einem unbesiegbaren Riesen fürchtest?
Als der junge David mit nur einem Stab und seiner Schleuder vor Goliat erschien, schüttete sich der Riese vor Lachen aus. Was aber der Spötter nicht sah, war die eigentliche Waffe, die den jungen Hirten dazu veranlasste, sich auf solch einen ungleichen Kampf einzulassen: sein Gottvertrauen. Denn David ging es nicht um seine Ehre, sondern um die Ehre Gottes, die der Philister jeden Tag vor versammelter Mannschaft mit Füßen trat. Er blickte in erster Linie nicht selbstsicher auf seine Schleuder, sondern auf seinen Gott. Daher war er sich sicher: „Heute wird der Herr dich besiegen … Es ist sein Kampf.“
Wir haben es heute mit modernen Goliats zu tun, vor allem aber mit denselben unsichtbaren Mächten, die hinter dem damaligen Philister standen: „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, … mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Eph 6,12) Wollten wir diesen Kampf mit menschlichen Mitteln aufnehmen, wäre die Niederlage unausweichlich. Aber das haben wir aus zwei Gründen nicht nötig: Erstens bietet uns Gott ganz andere, Erfolg versprechende Waffen an, und zweitens haben wir es mit einem bereits besiegten Feind zu tun.
Eine dieser Waffen, die Gott uns anbietet, ist das Gebet. Satan zittert, wenn er einen Christen beten sieht; darum lässt er nichts unversucht, um unser Gebetsleben zu zerstören. Dabei ist ihm jedes Mittel recht – selbst missionarischen Eifer und zeitraubendes Engagement in der Gemeinde nimmt er gern in Kauf, wenn er uns dadurch von der Beziehung zu Jesus ablenken oder in falscher Sicherheit wiegen kann.
Jesu Sieg wird auch zu unserem Sieg, wenn wir alles von ihm erwarten und uns durch nichts und niemanden von ihm ablenken oder trennen lassen!

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden