Andachten

Andacht

Andacht 22.02.2020

22. Februar 2020 | Hans Heinz

Andacht 22.02.2020

Bildnachweis: BeneA / photocase.de

Wo warst du, als ich das Fundament der Erde legte? Sag es doch, wenn du so viel weisst!

Die Anmaßung, alles erklären zu können und zu wissen, ist in unserer heutigen Zeit weit verbreitet. Auf die Frage, wie denn Universum, Erde und Mensch entstanden seien, wird man wahrscheinlich von so manchem Zeitgenossen die Antwort erhalten: „Das weiß man doch längst schon. Es ist alles von selbst geworden und hat sich durch Zufall vom Einzeller zum Menschen entwickelt!“
Dabei sind gerade Naturwissenschaftler heute bemüht, die Grenzen ihres Forschungsbereiches zu betonen. So meint der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger, dass der Aufbau der Welt von der Naturwissenschaft nicht erschöpfend erklärt werden könne. Die Naturwissenschaften, so führt er aus, seien „wohlberaten, sich ihrer eigenen Grenzen zu erinnern“. Die Symmetrien in der Natur seien auf Basis der Naturwissenschaften nicht erschöpfend zu erklären. Das lasse aus Sicht der Wissenschaft die Frage nach Gott offen.
Schon Jahrhunderte vor Christus musste Hiob sich fragen lassen, ob er das Buch der Natur wirklich verstanden habe und erklären könne. Hiob musste dies ehrlicherweise verneinen. Aber wenn das schon auf die Natur, die ja erforschbar ist, zutrifft, um wie viel mehr stellen Gottes Wege mit der Welt und uns Menschen ein für den Verstand unlösbares Geheimnis dar? Wie sollen wir begrenzte Wesen die Unberechenbarkeit des Weltlaufs und das Leid und den Tod in unserem Leben verstehen? Nur der Schöpfer selbst, der alles in Natur und menschlicher Existenz überblickt, vermag die Zusammenhänge und Erfahrungen unserer Lebenswege zu erhellen. So musste Hiob am Ende eingestehen: „Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen“, und Gottes Führung durch sein Leid hindurch begreifen lernen: „Aber nun hat mein Auge dich gesehen.“ (Hiob 42,5)
Mit unseren Welt- und Lebensdeutungen allein kommen wir nicht weiter. Wir brauchen Gottes Wort, seinen Beistand und Vertrauen in ihn, um diese Welt und unser Leben richtig sehen und einordnen zu können. Wohl dem Menschen, der aus seinem Erleben heraus bekennen kann: Nun haben meine Augen dich gesehen!

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