Andachten

Andacht

Andacht 05.03.2020

05. März 2020 | Roland Nickel

Andacht 05.03.2020

Bildnachweis: misterQM / photocase.de

In allem empfehlen wir uns als Gottes Mitarbeiter. … In allen Traurigkeiten bleiben wir fröhlich. Wir sind arm und beschenken doch viele reich. Wir haben nichts und besitzen doch alles.

In meiner Kindheit las ich ab und zu die Comics von Micky Maus und Donald Duck. Eigentlich waren sie schon damals nicht mein Fall, aber eine Figur hatte es mir angetan: Dagobert Duck, der Onkel von Donald. Er hortet sein Geld in einem riesigen Panzerschrank, größer als ein Haus. Das konnte ich mir gut vorstellen – viel Geld und keine Sorgen mehr zu haben. Dagobert schwimmt im Geld und vor allen Dingen teilt er sein Vermögen nicht gerne.
Er gilt deshalb als Sinnbild für Geiz und Gier. Und in der Tat, die Gier nach Geld und Reichtum ist so alt, wie es die Menschen sind. Geld zu haben und finanziell abgesichert zu sein bedeutet für viele, keine Zukunftsängste mehr zu haben.
Die Bibel sieht das grundsätzlich anders. Jesus zieht nach der Begegnung mit dem reichen jungen Mann diese Schlussfolgerung: „Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen.“ (Mt 19,23) Es mag sein, dass man mit Geld alles kaufen kann; das „ewige Leben“ gehört allerdings nicht dazu, es wird weder an der Börse gehandelt noch im Supermarkt angeboten.
Wie so oft stellt die Bibel die Werte, die in dieser Welt gelten, auf den Kopf. In unserem Andachtstext zeigt Paulus diesen Kontrast auf: In den Augen dieser Welt sind wir arm, aber geistlich betrachtet können wir Menschen reich beschenken. Wir besitzen kein Vermögen wie Grundstücke oder Aktien, aber durch die geistliche Brille betrachtet besitzen wir doch alles.
Paulus zeigt, was das sein könnte: „Ihr seid durch so vieles überaus reich beschenkt: durch euren Glauben, durch Worte, die der Heilige Geist euch schenkt, durch das Verständnis der Botschaft Gottes, euren Einsatz für den Herrn und die Liebe, die wir in euch geweckt haben.“ (2 Kor 8,7 Hfa)
Gläubige Menschen leben nach ganz bestimmten Werten und Prinzipien. Wir müssen uns das immer wieder neu bewusst machen. Tagtäglich werden wir überschüttet mit Bildern und Worten, denen weltliche Werte zugrunde liegen. Wehren wir sie ab, indem wir den Heiligen Geist in uns wohnen lassen, statt von einem riesigen Haus voller Geld zu träumen.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden