Andachten

Andacht

Andacht 09.03.2020

09. März 2020 | Burkhard Mayer

Andacht 09.03.2020

Bildnachweis: boing / photocase.de

… denen doch Christus vor die Augen gemalt

Das teuerste Gemälde der Welt wurde im Jahr 2017 für 450 Millionen Dollar vom Auktionshaus Christie’s in New York versteigert. Es stammt von Leonardo da Vinci. Im Laufe der Zeit hatte es sogar einige englische Könige als Vorbesitzer. Das Gemälde ist ein Porträt von Jesus mit dem Titel „Salvator mundi“ – Erlöser der Welt. Etwas auf dem Bild verwundert: In der linken Hand trägt Jesus eine Glaskugel, aber das Gewand, das sich in ihr zeigt, ist nicht, wie es sein müsste, sondern in einer verzerrten Perspektive gemalt. Ein Fehler des großen Meisters, eine Nachlässigkeit, oder war es Absicht? Nur da Vinci selbst könnte diese Frage beantworten. Er kannte die biblischen Berichte und verewigte seine Vorstellung von Jesus auf Leinwand.
Den vier Evangelisten sowie den Aposteln Petrus und Paulus ging es darum, uns Jesus nicht mit Pinsel und Ölfarben vor Augen zu malen, sondern aus ihrem eigenen Erleben und vom Heiligen Geist bewegt. Sie zeigen uns Jesus als den, der uns wieder in die Gemeinschaft mit Gott hineinholt, sich selbst für uns hingegeben hat. In ihm dürfen wir die Logik der Liebe Gottes entdecken.
Jesus ist kein Theoretiker! Er bringt uns den wahren Frieden, der seinen tiefen Grund in der Versöhnung mit Gott hat. Er wird uns als Lehrer vor Augen gestellt, der nicht das lehrt, wonach den Leuten die Ohren jucken, sondern was uns positiv herausfordert – nämlich umzudenken und unser Handeln nach ihm auszurichten. Das gilt auch für uns heute: „Richtet nicht!“ „Behandelt andere so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.“ „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst!“
Jesus ist kein Populist! Er sagt, dass wir uns vor der Zukunft nicht fürchten müssen, sondern sie begrüßen dürfen, weil er bald wiederkommt. Wir bekommen auch einen Jesus vor Augen gemalt, der kein Fanatiker ist. Heilte er nicht das Ohr von Malchus, das Petrus ihm mit dem Schwert abgehauen hatte?
Welch ein Bild von Jesus! Welch ein Erlöser und Freund! Ohne Fehler und unbezahlbar wertvoll! Der neue Besitzer mag sich jeden Tag über das Gemälde da Vincis freuen und denkt vielleicht auch an den hohen Preis. Ich möchte auf den lebendigen Jesus und sein Wesen schauen und mir bewusst machen, was er am Kreuz für mich bezahlt hat. Deshalb folge ich ihm – auch heute!

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