Andachten

Andacht

Andacht 13.03.2020

13. März 2020 | Johannes Weigmann

Andacht 13.03.2020

Bildnachweis: cdk / photocase.de

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Vom englischen Staatsmann Oliver Cromwell (1599–1658) wird Folgendes berichtet. Er hatte einen Mann wegen Staatsverbrechen zum Tode verurteilt und angeordnet: „Wenn abends um sechs Uhr die Glocke vom Dom ertönt, soll das Haupt des Verurteilten fallen.“ Viele Schaulustige hatten sich auf dem Domplatz eingefunden, um Zeugen der Hinrichtung zu werden. Man wartete auf das Glockenzeichen, doch das blieb aus. Eine Abordnung wurde zum Glöckner geschickt. Der aber zog wie sonst kräftig am Seil. Als dann einige nach oben stiegen, um auf dem Glockengerüst nachzusehen, bot sich ihnen ein furchtbarer Anblick. Eine Frau hing am Klöppel der Glocke und wurde hin und her geschlagen. Man hielt die Glocke an, und die Frau brach ohnmächtig zusammen. Es war die Frau des Verurteilten. Als Cromwell davon erfuhr, war er zutiefst betroffen und gab den Verurteilten frei. Der Mann selbst hatte nichts zu seinen Gunsten anführen können. Die Liebe und das Opfer seiner Frau waren das Argument gegen seine Hinrichtung.
Auch wir können zu unserer Errettung nichts beitragen, was zu unseren Gunsten gewertet werden könnte. Wir haben alle den Tod verdient. Jesus wurde in die Welt gesandt, um in seiner unendlich großen Liebe das Opfer des Kreuzestodes auf sich zu nehmen und für uns zu sterben, auf dass wir ewiges Leben haben. Ist das nicht großartig?
Was aus meiner Sicht noch besser ist: Wir brauchen nur zu glauben, um ewiges Leben zu erlangen, wie es in Johannes 3,16 heißt. Und Jesus gibt uns dies gerne und voller Freude. Wir brauchen nichts weiter zu tun. Wir als Menschen stehen ja gerne in der Gefahr, solche großzügigen Geschenke abzulehnen, da wir diese nicht verdienen. Und wir können uns das Geschenk des ewigen Lebens in keinem Falle verdienen; wir müssen sein Gnadengeschenk nur annehmen. Das mag dem einen oder anderen schwerfallen. Aber diese Freude über die Erlösung und die Aussicht auf das ewige Leben zeigt sich dann in den Werken, wie sie in Matthäus 25,35–40 beschrieben sind. Wir werden gerne unserem Nächsten, der krank ist, der als Flüchtling in unserem Land lebt oder sonst irgendeine Not leidet, helfend zur Seite stehen.

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