Andachten

Andacht

Andacht 27.03.2020

27. März 2020 | Cathlin Hummel

Andacht 27.03.2020

Bildnachweis: cw-design / photocase.de

Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Denn dieser ist’s, von dem der Prophet Jesaja gesprochen und gesagt hat (Jesaja 40,3): „Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und macht eben seine Steige!“ Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig. Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und das ganze Land am Jordan und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.

Die Bibel berichtet von diesem Mann, der seltsame Kleidung trägt und komische Dinge isst. Er ist so ungewöhnlich, dass sogar seine Kamelhaarkleidung und sein Ledergürtel erwähnt werden. Dieser Mann wirkt in seinem ganzen Lebens- und Kleidungsstil so seltsam, dass dies extra erwähnt wird. Er ist ein Freak, ein Außenseiter. Und doch kommen die Menschen zu ihm, um seine Predigten zu hören.
Dieser Mann steht in der Wüste und predigt: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ (Mt 3,2). Bei dem Wort Buße denken die meisten unwillkürlich an kirchliche Bußübungen oder Bußstrafen für zu schnelles Fahren. Doch das griechische Wort metanoia, das hier verwendet wird, bedeutet im Grunde genommen Umkehr und meint eine Neuausrichtung auf Gott hin. Dieses Wort fordert alle, die es hören, dazu auf, Gott (erneut) ganz ernst zu nehmen und sich von allem abzuwenden oder zu lösen, was von ihm trennt.
Und da wir es auch heute durch die Bibel hören, fordert es uns noch 2.000 Jahre später genau dazu auf. Sind wir bereit, uns zu einer so radikalen Umkehr herausfordern zu lassen?
Darüber hinaus will uns der Text aber noch weiterführen. Gott hat diesen Außenseiter Johannes gebraucht, um unglaublich viele Menschen anzusprechen und zu Veränderungen zu bewegen. Ich glaube, dass auch wir dazu berufen sind, nicht nur „Umgekehrte“, sondern „Umkehrer“ zu sein. Jeder von uns, egal wie unterschiedlich wir sein mögen, kann von Gott gebraucht werden. Da zählen keine Ausreden, wir seien zu jung, zu alt, zu wenig heilig und so weiter. Bist du bereit, ein Johannes für deine Generation zu sein?

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