Andachten

Andacht

Andacht 09.04.2020

09. April 2020 | Gerald A. Klingbeil

Morgens am Strand wenn die Sonne aufgeht

Bildnachweis: Tobias Klepp / churchphoto.de

Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen [und] wertgeachtet und ich dich lieb habe, so gebe ich Menschen für dich hin und Völker für dein Leben.

Spiegel Online veröffentlichte am 24. Januar des vergangenen Jahres folgende Schlagzeile: „Zwölf Kamele wegen Botox disqualifiziert.“ Ich schaute noch einmal hin, denn diese Überschrift erschien mir völlig sinnlos. Darunter stand dann folgende Zusammenfassung der Fakten: „Bei einem Schönheitswettbewerb für Kamele in Saudi-Arabien sind mehrere Tiere rausgeflogen. Die Besitzer hatten zu unlauteren Mitteln gegriffen.“
Wir sind ja schon einiges gewohnt. Models, die täglich verführerisch lächelnd dem Hungertod von der Schippe springen, weil einige von ihnen unter Magersucht leiden. Pudel und andere Vierbeiner, die ihre eigenen Zimmer, Bankverbindungen und Angestellten haben. Millionen von Menschen (2016 waren es weltweit fast 23 Millionen), die viel Geld für mehr oder weniger drastische Veränderungen an den Schönheitschirurgen überweisen, weil sie das Gefühl haben, Gott doch etwas nachhelfen zu müssen. Aber Kamele und Botox …?
Das alljährliche King-Abdulaziz-Kamel-Festival in Saudi-Arabien dauert fast einen Monat. Alles dreht sich um das Kamel, bekannterweise ein wichtiger Bestandteil der Beduinenkultur Arabiens. Es gibt Rennen, Gehorsamswettbewerbe, Fotowettbewerbe – und natürlich den Schönheitswettbewerb. Die Preisgelder betragen insgesamt über 45 Millionen Euro. Es geht also nicht nur um Ehre, sondern auch um viel Geld. Da ist mancher bereit, eine Abkürzung zu nehmen.
Was hat das alles mit unserem heutigen Tag zu tun, an dem wahrscheinlich wieder so einiges auf uns zukommen wird? Gott möchte uns auch heute Morgen wieder daran erinnern, dass wir wertvoll sind, dass wir geliebt und gewollt sind – ohne Botox und dickes Konto, egal wie wir aussehen und wie wir uns gerade fühlen. Seine Sehnsucht nach uns basiert nicht auf unseren guten Qualitäten oder Charaktereigenschaften und auch nicht auf unserem Aussehen. Falten und ein paar Kilos zu viel machen ihm nichts aus. Wir sind so kostbar, dass er sich freiwillig von seinen Geschöpfen an ein Kreuz nageln ließ, damit wir die Chance auf die Ewigkeit mit ihm haben. Der Schönheitschirurg wird nichts an mir verdienen, denn ich weiß mich geliebt. Und das darfst du auch!

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