Andachten

Andacht

Andacht 11.04.2020

11. April 2020 | Werner E. Lange

Andacht 11.04.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Als sein Leichnam fortgebracht wurde, folgten die Frauen aus Galiläa und sahen das Grab, in das sie [Jesus] legten. Dann gingen sie nach Hause und bereiteten Kräuter und Öle vor, um ihn damit einzubalsamieren.

Welch ein trauriger Sabbat für die Nachfolger von Jesus! All ihre Hoffnungen in ihn als den Messias waren anscheinend zunichtegemacht worden. Dabei hatte diese Woche doch so verheißungsvoll mit seinem triumphalen Einzug nach Jerusalem begonnen. Er hatte die Pharisäer und Schriftgelehrten bloßgestellt und als Heuchler entlarvt. Doch dann die Katastrophe: Jesus wurde verhaftet, verurteilt und gekreuzigt! Nun lag sein Leichnam im Felsengrab. Die Jünger versteckten sich aus Angst, ebenfalls verhaftet und hingerichtet zu werden. Die Frauen, die Jesus gefolgt und bei der Grablegung dabei waren, dachten traurig an ihn und überlegten, wie sie die Einbalsamierung des Leichnams nach Sabbatschluss fortsetzen konnten.
Sie alle hätten nicht so verzweifelt und traurig sein müssen, wenn sie die dreimaligen Ankündigungen von Jesus über die Ereignisse, die ihn in Jerusalem erwarteten, verstanden und geglaubt hätten. Er hatte deutlich davon gesprochen, dass er misshandelt und getötet werden würde, aber er hatte auch klar angekündigt, am dritten Tag wiederaufzuerstehen. Entgegen allem äußeren Anschein hätten sie Grund zur Freude und Zuversicht gehabt.
Wie steht es mit uns an diesem Sabbat und an den anderen Sabbaten des Jahres? Sind wir manchmal niedergedrückt oder traurig wegen der unschönen Ereignisse der Woche? Sind wir in Gedanken beschäftigt mit den beschwerlichen Pflichten der kommenden Woche? Zweifeln wir vielleicht gar, dass Gott uns wohlgesonnen und die Erlösung durch Christus wirksam ist? Dann ist es höchste Zeit, sich an den eigentlichen Zweck des Sabbats zu erinnern.
Schon Mose wies in seiner Wiederholung der Zehn Gebote darauf hin, dass der Sabbat auch ein Gedenktag für die großen Befreiungstaten Gottes ist (vgl. 5 Mo 5,15).
Entgegen allem Anschein und unseren Empfindungen können wir darauf vertrauen, dass Jesus am Kreuz die Erlösung vollbracht hat (vgl. Joh 19,30) und die ewige Zukunft mit ihm gesichert ist. Wir haben stets Grund zur Freude über die Erlösung durch Jesus.

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