Andachten

Andacht

Andacht 24.04.2020

24. April 2020 | Gerhard Zahalka

Andacht 24.04.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Ihr solltet diesen Tag erwarten und ihn herbeisehnen – den Tag, an dem Gott den Himmel in Brand setzt und die Elemente in den Flammen zerschmelzen. Wir aber erwarten den neuen Himmel und die neue Erde, die er versprochen hat. Dort wird Gottes Gerechtigkeit herrschen.

Niemand kennt die Zukunft – außer uns Christen. Wir wissen über einige zukünftige Ereignisse Bescheid, weil Jesus etwas dazu gesagt hat; zum Beispiel „Der Himmel und die Erde werden vergehen“ (Mt 24,35 EB). Eines Tages ist der letzte Tag, eines Tages ist Schluss, eines Tages ist das Ende dieser Welt.
Die Spötter, die der Meinung waren, der Weltlauf gehe unverändert weiter, jene, die höhnten, „wo bleibt denn die Erfüllung seiner Zusage?“ (2 Ptr 3,4 NGÜ), werden dann nicht mehr fragen.
Welche Gestalt die neu geschaffene Welt haben wird, deutet Jesus nur an. Es gilt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1 Kor 2,9 SLT) Damit ist klar: Unser Vorstellungsvermögen reicht nicht aus, um die Schönheit der neuen Welt auch nur zu erahnen.
Dennoch offenbart Jesus einige handfeste Tatsachen: Es wird eine neue Werteordnung kommen; die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen (vgl. Mt 5,5). Außerdem werden die beiden Gesetzmäßigkeiten unseres irdischen Lebens – Geborenwerden und Sterben – aufgehoben: „Die Menschen, die der Auferstehung für würdig befunden werden, werden nicht mehr verheiratet sein, und sie werden auch nicht mehr sterben“. (Lk 20,35–36 NLB)
Gewiss wird aber das Schönste und Größte sein, „Gott zu sehen, wie er ist“ (1 Joh 3,2), und Jesus, unserem Erlöser, zu begegnen! Aber es gibt vieles, was ebenfalls spannend sein wird: In Matthäus 8,11 (EB) lesen wir, dass wir im Himmel „mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch“ sitzen werden. Die Auswahl für Tischgemeinschaften wird natürlich unermesslich sein: Adam und Eva, Noah, Mose, David, Daniel, Hiob, Elia, alle Marien und sämtliche Josefs … Auch meinen geplagten Schutzengel werde ich zum Essen einladen. Und dich. Bei all dem wird es kein Gedränge geben, denn wir haben eine Ewigkeit Zeit.

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