Andachten

Andacht

Andacht 26.04.2020

26. April 2020 | Klaus Schulz

Andacht 26.04.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Was auch geschieht, das eine wissen wir: Für die, die Gott lieben, muss alles zu ihrem Heil dienen. Es sind die Menschen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat. Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber den Sohn geschenkt hat, wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten?

Ein junger Christ war singend und Gitarre spielend auf der Straße unterwegs. Da wurde er von einem Platzregen überrascht und fand im Eingang eines Hauses Schutz. Kurz darauf gesellte sich ein anderer Jugendlicher zu ihm, der ebenfalls vor dem Regen Schutz suchte. Im Laufe ihrer Unterhaltung versuchte der Christ, sein Gegenüber zum Lesen der Bibel zu animieren. Er sagte: „Ich liebe in der Bibel besonders Römer 8.“
Der Regen ließ nach und ihre Wege trennten sich. Im Weggehen nannte der Jugendliche noch seinen Namen: Herbert.
Einige Jahre später befand sich Herbert im Gefängnis. In seiner Zelle erinnerte er sich an das kurze Gespräch und an das Stichwort „Römer 8“. Er verschaffte sich eine Bibel und suchte danach. Schon die ersten Worte des Kapitels schienen nur für ihn geschrieben zu sein; das weckte sein Interesse und er vertiefte sich in den Text. „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ (V. 1) Herbert las weiter. Er nahm Jesus in sein Leben auf und wurde Christ. Später traf er auch den Sänger wieder; auf diese Weise konnte ich von dieser Begebenheit erfahren.
Wir alle brauchen die Befreiung durch Gott und seine Hilfe. „Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ (V. 2) „Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf.“ (V. 26) „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ (V. 31)


Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, das soll mir niemand nehmen. Er lebt, und was ihm widerstrebt, muss sich am Ende schämen. Er lebt fürwahr, der starke Held; sein Arm, der alle Feinde fällt, hat auch den Tod bezwungen. (ghs, Nr. 672)

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Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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