Andachten

Andacht

Andacht 05.05.2020

05. Mai 2020 | Lothar Reiche

Andacht 05.05.2020

Bildnachweis: claudiarndt / photocase.de

Siehe, ich mache alles neu!

Am 5. Mai 1818 wurde ein Sohn geboren, der als Abiturient einen Aufsatz verfasste, in dem er ganz im Sinne des obigen Bibelwortes schrieb: „Sobald ein Mensch diese Vereinigung mit Christo erlangt hat, wird er still und ruhig die Schläge des Schicksals erwarten, mutig dem Sturm der Leidenschaften sich gegenüberstellen, unerschrocken die Wut des Schlechten ertragen; denn wer vermag ihn zu unterdrücken, wer vermag ihm seinen Erlöser zu rauben?“ (Aus einem Aufsatz im Fach Religion,1835)
Später schrieb er, Karl Marx, anders. Er meinte, der Mensch werde sich verändern, wenn wir die Verhältnisse veränderten. Sein Vater Heinrich war in Trier als Anwalt tätig. Die Vorväter waren Rabbiner mit Namen „Mordechei“. Wahrscheinlich um nicht sofort durch den Namen als Jude erkannt zu werden, ließ Heinrich den Namen in „Marx“ verkürzen. Er wurde Protestant. Auch der Sohn Karl wurde durch die Taufe Glied der evangelischen Kirche. Er durchlief eine brillante akademische Laufbahn und wurde schon mit 23 Jahren Doktor der Philosophie.
In der DDR war auf Spruchbändern zu lesen: „Der Marxismus ist allmächtig, weil er wahr ist.“ Man hatte sich das sehr einfach gedacht: Wenn wir das Eigentum an Produktionsmitteln beseitigen und die Arbeitsbedingungen verändern, dann schaffen wir den neuen sozialistischen Menschen und alles wird besser.
„Vom Himmel hoch kommt keiner her, der Menschenkinder segnet, der Mensch ist’s selbst, der das vollbringt und Wasser auf sie regnet. Die Erde wird ein Paradies, das lässt sich nicht mehr wenden. Und bauen wird das Fundament, ihr Kleinen dürft’s vollenden!“ So hieß es in einem Gedicht zur sozialistischen Namensgebung.
Die Wende im Jahr 1989 setzte der Vermessenheit und Selbstüberschätzung schließlich ein Ende. Kein Mensch vermag neue Menschen zu schaffen. Er muss von Neuem geboren werden. (Joh 3,3) Jesus Christus, der das Wort von der Neugeburt sprach, zeigt den einzigen Weg, wie das Neue werden kann. Es muss vom Geist geboren sein. Der Geist Gottes, der unsere Welt erschuf, kann auch neue Menschen schaffen.
Lassen wir es an uns geschehen, dass Gott uns verändert und zu neuen Menschen macht.

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