Andachten

Andacht

Andacht 07.05.2020

07. Mai 2020 | Gerhard Wagner

Andacht 07.05.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.

Wir leben in einer bunten und vielschichtigen Welt. Es gibt bedrückende, globale Probleme wie Klimawandel, neue Technologien und bedrohliche Trends. Andererseits nimmt die Zahl der Hungernden ab, die Lebensqualität durch Wohlstand nimmt zu.
Wie geht es weiter? Darüber diskutierten im Januar 2018 in Davos führende Köpfe der Welt. Frankreichs Regierungschef Macron sagte dort: „Wir müssen den technologischen Fortschritt vorantreiben. Aber wir brauchen einen Rahmen dafür, sonst leben wir irgendwann in einer darwinistischen Welt. Und das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.“ (Zeitungsmeldung vom 25.1.2018) Er meinte damit, dass die Welt einen Handlungsrahmen für neue Techniken brauche, sonst drohe eine Welt des Kampfes aller gegen alle, in der der Stärkere die Schwachen verdrängt und umbringt. Das macht Angst. Wird es so kommen?
Jesus hatte schon damals überraschendere Zukunftsvorstellungen als alle Ideen heute. Kurz bevor er die Worte aus unserem heutigen Bibeltext sprach, heilte er einen jahrzehntelang Gelähmten an einem Sabbat. (vgl. Joh 5,1–17) Die religiöse Obrigkeit damals kritisierte sowohl Jesus als auch den Geheilten, weil sie nicht ihre Regeln für die Sabbatheiligung eingehalten hätten. Jesus rechtfertigte die Heilung des Gelähmten und öffnete den Blick für eine viel größere, dauerhafte Perspektive des Lebens über den Tod hinaus, bis in die Ewigkeit.
Gott macht lebendig. Jesus weckte tatsächlich einige Tote auf. Er redete und handelte oft ganz anders, als es in der damaligen Gesellschaft üblich war. Er führte keine neuen Techniken ein, um die Welt zu verbessern, er öffnete eine völlig neue Hoffnung: Nicht der Mensch wird die Welt erlösen, sondern Gott. Nicht menschliche Innovation wird das Heil bringen, sondern Vertrauen zu Jesus und dem Vater. Nicht das Überleben des Stärkeren wird siegen, sondern Gott wird in seiner Liebe diese Welt beenden und eine neue schaffen. Es geht Jesus nicht um ein paar Jahre mehr auf dieser Erde, sondern um ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott in alle Ewigkeit.
Es ist Gott, der die Welt neu machen wird. Darauf können wir uns freuen.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden