Andachten

Andacht

Andacht 09.05.2020

09. Mai 2020 | Heiner Lachmann

Andacht 09.05.2020

Bildnachweis: ig3l / photocase.de

Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.

Vor einer großen Zuhörerschaft hatte ein Freidenker einen Vortrag gehalten, in dem er die Religion angriff und sich über die „Naiven“, die an Gebete glauben, lustig machte. Da erhob sich ein Zuhörer und bat um das Wort: „Sie sehen vor sich einen Mann, der einmal zu den elendsten der ganzen Stadt gehörte. Ich war dem Alkohol und dem Spiel verfallen; ich schlug meine Frau. Ich war einfach ein Rüpel. Meine Frau und mein Töchterchen hatten Angst, wenn sie mich nur heimkommen hörten. Trotzdem hat meine Frau jahrelang für das abscheuliche Geschöpf, das ich war, gebetet. Und sie hatte auch unserer Kleinen beigebracht, für mich zu beten.
Eines Abends kam ich früher als gewöhnlich nach Hause. Dieses eine Mal war ich nicht betrunken. Als ich die Tür öffnete, war meine Frau gerade hinaufgegangen, um die Kleine zu Bett zu bringen. Ich verhielt mich ruhig und spitzte die Ohren. Mein Töchterchen betete: ‚Errette meinen Papa, bitte, Herr Jesus, errette meinen lieben Papa!‘
Sie wussten nicht, dass ich sie gehört hatte. Geräuschlos verließ ich das Haus wie vom Schlag getroffen. Ich war tatsächlich noch ‚der liebe Papa‘ für mein Kind? Ich glaube nicht, dass ich ihr bis dahin je einen Kuss gegeben hatte. Die Kehle schnürte sich mir zu. Ich rief: ‚Herr, hilf mir! Antworte auf das Gebet meines Kindes!‘ Und der Herr hat geantwortet. Heute kann ich dank der Kraft, die Gott gibt, zu Hause ein richtiger Ehemann und Vater sein. Wir sind jetzt eine glückliche Familie. Deshalb können Sie erzählen, was Sie wollen, ich habe die Kraft der Gebete meines Töchterchens persönlich erlebt und deshalb glaube ich daran, dass der allmächtige Gott unsere Gebete und Hilferufe auch erhört und beantwortet.“
Es gibt keine Zeit und keinen Ort, der ungeeignet ist, um mit Gott zu sprechen und unsere Bitten vor ihn zu bringen. Morgens, bevor wir an unsere Aufgaben gehen, sollten wir es tun. Aber selbst auf der Straße, bei der Arbeit oder in einer Besprechung können wir uns an Gott wenden und um seine Hilfe bitten. Deshalb sollte unsere Herzenstür ständig für Jesus offen sein, damit er durch seinen Geist in uns wohnen kann.

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