Andachten

Andacht

Andacht 12.05.2020

12. Mai 2020 | Hartwig Lüpke

Andacht 12.05.2020

Bildnachweis: windkind. / photocase.de

Fröhlichkeit ist gut für die Gesundheit.

Der Humorist Karl-Heinz Söhler schrieb ein Büchlein mit dem Titel Es schadet nichts, vergnügt zu sein. Das lässt mich an Catharina Elisabeth „Aja“ Goethe, die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe, denken. Sie kannte diesen Buchtitel natürlich nicht, aber sie verstand es, in seinem Sinn zu leben. Mich berührt, wie sie sich und ihre Art, den Alltag zu bewältigen, beschrieb: „Ich freue mich des Lebens, ich suche keine Dornen, hasche die kleinen Freuden. Sind die Türen niedrig, so bücke ich mich. Kann ich den Stein aus dem Weg räumen, so tue ich es. Ist er zu schwer, so gehe ich um ihn herum. Und so finde ich alle Tage etwas, das mich freut. Und der Schlussstein, der Glaube an Gott, der macht mein Herz froh und mein Angesicht fröhlich.“ „Auf Gott traue ich mit fester Zuversicht – und diese Zuversicht hat mich noch nie stecken lassen.“
Catharina Elisabeth Goethe war eine geistreiche und warmherzige Frau. Sie pflegte zahlreiche Freundschaften. 1785 schrieb sie an Charlotte von Stein, Gott habe ihr die Gnade geschenkt, dass noch kein Mensch missvergnügt von ihr weggegangen sei. Wörtlich fügte sie hinzu: „Ich habe die Menschen sehr lieb.“
Zwei ihrer Aussagen scheinen mir der Schlüssel für ihr fröhliches, dankbares und Zuversicht ausstrahlendes Wesen zu sein: Es ist das Leben im Vertrauen auf Gott und die Liebe zu den Menschen, die Offenheit für den anderen, die Wertschätzung gegenüber allen, denen sie begegnet.
„Ein fröhliches Herz ist die beste Medizin“ (Spr 17,22 NLB) – nicht nur für den Leib, sondern auch für die Seele. Ein fröhliches Herz verhilft zu gesunden Beziehungen, zu einem fruchtbaren und wertvollen Miteinander. Es lässt schwierige Zeiten und Situationen leichter bewältigen und schwierige Charaktere besser ertragen. Ein fröhliches Herz empfängt seine Freude und seine Liebe von Gott, der uns das Heil schenkt. Es hat seine Menschenliebe aus dem Herzen Jesu, das für jeden Menschen schlägt. Ein fröhliches Herz – welch eine unverzichtbare Gabe und Aufgabe, wenn ein dankbares Miteinander gelingen soll. Ich bin gewiss: Ein Leben mit Jesus wird „diktiert von der Freude“ (Wilhard Becker), weil es ein erlöstes ist. Humorvoll formuliert: „Es schadet nichts, vergnügt zu sein.“

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