Andachten

Andacht

Andacht 17.05.2020

17. Mai 2020 | Friedhelm Klingeberg

Andacht 17.05.2020

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

„Lieber Herr Klingeberg, wie zeigt man Gott, dass man wahrhaftig glaubt?“ Ich weiß nicht, welche Antwort sich der Fragesteller von mir erhoffte. Falls er sich auf einen umfangreichen theologischen Gedankenaustausch eingestellt hatte, musste ich ihn enttäuschen. Denn mit unserem heutigen Bibeltext gab Jesus selbst auf diese klare Frage eine ebenso klare Antwort. Aber wie manches andere Jesuswort schmeckte auch dieses schon vor 2.000 Jahren selbst manchem seiner Jünger und Sympathisanten überhaupt nicht. Die klaren Antworten des Rabbis aus Nazareth hatten es meist in sich, weil es ihm nicht um reine Theologie, sondern um das tägliche Leben ging, das Leben mit Gott samt allen Konsequenzen. Nicht nur der reiche junge Mann ging traurig von Jesus weg, weil er nicht bereit war, dem Erlöser ohne Wenn und Aber nachzufolgen. Und nicht nur der Statthalter Felix schreckte vor einer Entscheidung für Christus zurück, weil er die Konsequenzen auch für sein ganz persönliches Leben fürchtete (vgl. Apg. 24,24–25).
Ganz ähnlich erlebe ich es auch im Kreis meiner Bibelfernkursteilnehmer, wenn liebe Menschen, die das Wesentliche längst begriffen haben, nicht den Mut aufbringen, den entscheidenden Schritt in die Nachfolge Jesu zu tun. Jesus macht es uns ganz einfach: „Wenn du mir wirklich vertraust, dann richte dein Leben an meinem Wort aus.“ Wo also liegt das Problem? Richtig, wenn du Jesus mit aller Konsequenz und Freudigkeit folgen möchtest, dann wird das dein Leben in vielfacher Hinsicht auf den Kopf stellen. Aber er wird immer an deiner Seite sein, und was er dir zu bieten hat, wird deinem Leben eine ganz neue Qualität verleihen. Ja, es wird ein ganz anderes Leben sein, und gerade deshalb alles andere als langweilig. Vermutlich wirst du dich fragen, warum du ihm nicht schon längst gefolgt bist, und die Freude wird alle Herausforderungen weit überwiegen. Was also hindert dich noch daran, ihm dein Leben anzuvertrauen?
Fürchtest du persönliche Geringschätzung? Oder hast du Angst vor einschneidenden Veränderungen in deinem Leben, wenn du Jesus nachfolgst? Ich weiß nicht, was es ist, das dich heute noch daran hindert, Jesus ganz und gar zu folgen. Eins aber weiß ich: Er wartet auf dich, und die Entscheidung für ihn wird die beste Entscheidung deines Lebens sein!

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