Andachten

Andacht

Andacht 03.06.2020

03. Juni 2020 | Nicole Günther

Andacht 03.06.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind.

Ich stehe mit meinem Auto an einer roten Ampel und beobachte, wie auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Mann mit seinem großen, schönen Hund spazieren geht. Das Tier trabt neben seinem Herrchen her, wedelt fröhlich mit dem Schwanz und schaut immer wieder zu ihm auf. Fast scheint es, als bewundere der Hund sein Herrchen. Und der Mann? Er schaut immer wieder liebevoll auf sein Tier, spricht mit ihm und streichelt seinen Kopf.
Ich möchte gern jederzeit genau so zu Gott aufschauen, ihn anschauen und anbeten, so voller Hingabe und Liebe, voller Dankbarkeit, und meinen Blick nur allein auf ihn richten. Doch ich muss gestehen, dass mein Alltag oftmals anders aussieht und ich mich leicht ablenken lasse von Dingen, die rechts und links passieren und meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Anbetung Gottes, Gebete, Lobpreiszeiten und Bibellesen treten dabei schnell und allzu leicht in den Hintergrund. Vielleicht sind auch dir solche Tage nicht unbekannt.
Und Gott? Er schaut dennoch liebevoll auf seine Kinder herab. Er möchte uns dabei helfen, dass wir ihn nicht aus den Augen verlieren, sondern die Beziehung zu ihm stärken. Nicht, indem er uns wie einen Hund an der Leine hält und zu ihm zerrt, denn Gott ist weder an Gefangenen noch Marionetten interessiert. Nein, Gott hat Gutes mit jedem einzelnen Menschen im Sinn. Und wenn wir erkennen, dass er es gut mit uns meint, werden wir automatisch immer wieder unseren Blick auf ihn richten als den, von dem Gutes kommt und von dem wir Gutes erwarten dürfen. Auch das Herrchen tut seinem Hund Gutes, indem es sein Tier umsorgt, verpflegt, streichelt und sich um es kümmert.
Dadurch wächst die gegenseitige Beziehung und sie wird gestärkt. Gott wünscht sich eine freie, vertrauensvolle Beziehung, denn wie viel mehr wert sind wir unserem göttlichen Vater, der uns nicht in einem Geschäft aussuchte und kaufte, sondern als sein eigenes Kind erdachte, erschuf und in diese Welt stellte. Welche Gnade, welche Liebe; man wird sie niemals ganz ermessen können. Genau deshalb möchte ich Gott von ganzem Herzen meine volle Hingabe und Anbetung schenken – jederzeit.

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