Andachten

Andacht

Andacht 14.06.2020

14. Juni 2020 | Christiane von Bredow

Andacht 14.06.2020

Bildnachweis: BeneA / photocase.de

Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.

Der Text erzählt das Lied der Überwinder; eine Mischung, die einerseits Anbetung, Lob und Ehrfurcht Gott gegenüber ausdrückt und gleichzeitig Staunen, Freude und Erleichterung darüber zeigt, dass es endlich geschafft ist.
Kannst du noch staunen wie ein Kind über die Überraschungen Gottes, über seine Schöpfung und die „alltäglichen“ Wunder? Sind wir uns dieser bewusst und leben wir den Augenblick? Wenn ich die Wunder der Schöpfung betrachte, kann ich nicht anders, als mich dafür zu begeistern, jeden Tag aufs Neue. Wenn mir bewusst wird, wer Gott ist, was er für mich getan hat und tut, dann möchte ich ihn voller Dankbarkeit anbeten und ihm für seinen Segen danken.
Durch einen schweren, unverschuldeten Unfall musste ich erleben, wie es ist, wenn von jetzt auf gleich alles anders wird; wenn unter anderem eine Körperseite nicht mehr richtig vom Gehirn angesteuert werden kann und auch die Augen nicht mehr das tun, was sie sollen. Ich erlebte, welche Auswirkungen dies alles hat und wie langsam, zehrend und mühsam der Heilungsprozess ist.
Was bin ich Gott dankbar für die Fröhlichkeit, Geduld, Dankbarkeit und das Vertrauen, die er mir – auch in diesen Lebensumständen – schenkt. Zu spüren, wie er mich trägt und versteht, wenn scheinbar niemand anders es tut. Wie geduldig und liebevoll er mich an seiner Hand nimmt und führt; wie er sich immer wieder auch meine Fragen, Ängste und meine Verzweiflung anhört und mich mit Frieden, Geborgenheit und Liebe beschenkt. Er zeigt mir, dass das Leben zwar nicht so ist, wie ich es geplant und gewünscht hatte, dass es aber dennoch einzigartig ist, so wie jeder von uns. Gott liebt uns unendlich und führt uns.
Nicht alles werde ich verstehen und begreifen, aber was wäre das, wenn ich mit meinem menschlichen Verstand alles erfassen könnte? Glaube und Vertrauen haben meist etwas mit Nicht-Sehen und Dennoch-Glauben, mit Nicht-Verstehen und Dennoch-Vertrauen zu tun. Auf dass wir einstimmen können und am Ende bleibt: „Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.“ (Off 15,4)

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