Andachten

Andacht

Andacht 17.06.2020

17. Juni 2020 | Armin Richter

Andacht 17.06.2020

Bildnachweis: cdk / photocase.de

Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand.

Ein Ehepaar spielte jede Woche Lotto. Die beiden hofften, eines Tages den großen Gewinn zu erzielen. Sie setzten im Laufe der Zeit viel Geld ein. Und tatsächlich, eines Tages klappte es: Sie gewannen einige Tausend Euro. „Jetzt beginnt das Glück“, dachten sie. Aber es kam anders: Sie stritten so viel wie noch nie miteinander. Darüber, wie sie das gewonnene Geld einsetzen sollten, konnten sie sich nicht einigen. Brachte der Gewinn ihnen wirklich Glück und Zufriedenheit?
Ein anderes Ehepaar spielte kein Lotto. Die beiden sagten sich: „Wenn wir fünf Euro pro Woche sparen – denn diese Summe müssten wir mindestens für einen Tipp investieren –, haben wir in einem Jahr bei 52 Wochen 260 Euro gespart. Das macht in zehn Jahren 2600 Euro und in 20 Jahren 5200 Euro.“ So viel muss man erst mal im Lotto gewinnen. Außerdem war ihr Tag mit Arbeit angefüllt. Zum Leben reichte das Geld gerade so. Aber eins ließen sie sich bei all dem Stress nicht nehmen: Jeden Abend setzten sie sich eine halbe Stunde auf die Bank vor ihrem Haus. Sie ließen den Tag an sich vorbeiziehen, sprachen darüber, was sie bewegte, und beschlossen den Tag mit einem Gebet. Wer lebte zufriedener?
Wo finden wir die richtigen Ratschläge, um weise zu werden und glücklich zu leben?
Wie wäre es, bei einer Frage zuerst zu Gott zu gehen und ihn um Weisheit zu bitten und erst dann nach einer Lösung zu suchen? Meistens fragen wir Gott erst dann, wenn wir mit unseren Möglichkeiten und Ideen am Ende sind. Wir dürfen in Ehrfurcht zuerst zu ihm kommen, uns unter seine Leitung stellen, auch wenn sie für uns noch nicht erkennbar ist. Gottes Grundsätze sind die besten. Durch sie bekommen wir einen Rahmen im Leben, der Sicherheit geben kann.
Wenn ich meine Lebensmomente zuerst Gott bringe, mich ihm unterstelle und ihn in meine alltäglichen Situationen hineinlasse, werde ich bald merken, dass ein solches Leben eine viel bessere Qualität hat als ein Leben mit mir im Mittelpunkt. Es lohnt sich, dieses Wagnis einzugehen.

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