Andachten

Andacht

Andacht 19.06.2020

19. Juni 2020 | Nicole Spöhr

Andacht 19.06.2020

Bildnachweis: suschaa / photocase.de

Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Der Spot beginnt mit einem Baby, das gerade die ersten wackeligen Schritte macht, und dem stolzen Vater, der es filmt: „Siehst du, du kannst es!“ Dann ein etwa zweijähriger Junge, der mit Schwimmflügeln am Beckenrand steht und auf die ausgebreiteten Arme seiner Mutter schaut: „Komm, du schaffst das!“ Schließlich ein kleines Mädchen beim Fahrradfahren. Der Vater läuft hinter dem Rad her und lässt es los: „Sehr gut, du kannst es!“
Dann sieht man eine Schulklasse, die die Verneinung auf englisch lernt und plötzlich heißt es can’t – „Du kannst nicht …“ Eine Frau wird beim Schweißen an ihrem Fahrrad eingeblendet, der die Nachbarin im Vorbeigehen zuruft: „Kannst du dir nicht einen richtigen Job suchen?!“ Am Ende werden die Gehversuche einer jungen Frau mit Beinprothese gezeigt: „Ich kann das einfach nicht!“ Dann versucht sie es noch einmal mit einer Virtual-Reality-Brille, durch die sie sich selbst mit zwei gesunden Beinen am Strand entlanggehen sieht. So schafft sie es und der Slogan erscheint: Do what you can’t – Tu, was du nicht kannst.
Dieses Motto erscheint im ersten Moment paradox – Wie soll ich etwas tun, das ich nicht kann? –, doch anhand der bildhaften Beispiele wird schnell klar, worum es geht: um das Über-sich-Hinauswachsen. Hier möchte ein großer Technikhersteller auf seine Philosophie (und Produkte) hinweisen, ich weiß; aber dennoch: In diesem Satz steckt so viel positive Energie und Zuversicht. Mit eisernem Willen können wir Menschen es vom hilflosen Baby bis zum Ironman schaffen (zumindest manche von uns)!
Mit diesem riesigen Potenzial hat uns Gott geschaffen und sein Motto lautet: Bei mir ist kein Ding unmöglich. Er legt also noch eins drauf. Ein tobendes Meer vor der Nase und ein feindliches Heer im Nacken? Gott teilt das Wasser und führt das Volk Israel hindurch. Eine Frau, die eigentlich keine Kinder bekommen kann, wird schwanger und eine weitere wird Gottes Sohn gebären – aus diesem Kontext ist der obige Bibelvers entnommen –, unglaublich für uns Menschen, aber nicht für Gott. Er ist nicht auf unsere engen Grenzen, Denkstrukturen und Systeme angewiesen. Und er reibt uns unser Unvermögen nicht etwa unter die Nase, sondern stärkt uns den Rücken und bekräftigt uns, seine Kraft in Anspruch zu nehmen.
Lass dich nicht entmutigen, weil die anderen dir nicht viel zutrauen, sondern vertraue deinem Vater, der sagt: Du kannst das!

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