Andachten

Andacht

Andacht 09.07.2020

09. Juli 2020 | Hans Wilhelm

Andacht 09.07.2020

Bildnachweis: windkind. / photocase.de

Wir lachten aus vollem Hals und jubelten laut vor Freude. Auch die anderen Völker mussten zugeben: „Was der HERR für sie getan hat, ist groß und gewaltig!“ Ja, der HERR hat große Taten für uns vollbracht! Wir waren außer uns vor Freude.

Ein chinesisches Sprichwort lautet: „Diese Zeit hat einen schlechten Magen. Reinige ihn mit Lachen!“ Offensichtlich wussten die Chinesen um die wohltuende, befreiende Wirkung des Lachens. Aber auch die Bibel klammert das Lachen nicht aus. Es gibt zwar nicht allzu viele Stellen, die sich mit dem Lachen beschäftigen. Aber es gibt sie. Lachen bis hin zum Jubel im Sinne von Freude und als Zeichen von großer Dankbarkeit, wie der Eingangstext in Psalm 126.
Oder in 1. Mose 21,3.5–7 (Hfa): „So kam es, dass Abraham und Sara endlich einen gemeinsamen Sohn hatten. Abraham gab ihm den Namen Isaak (‚Gelächter‘). Er war zur Zeit der Geburt 100 Jahre alt. Sara rief: ‚Gott lässt mich wieder lachen! Jeder, der das erfährt, wird mit mir lachen! Denn wer hätte gedacht, dass ich in meinem Alter noch Mutter werde?‘“
Bei Sara war es ein etwas ungläubiges Lachen, da ihr etwas Unglaubliches widerfahren war. Sieht man sich die Stellen, die ursächlich mit dem Lachen zusammenhängen, einmal in einer Konkordanz an, dann stellt man fest, dass die Bibel eine Fülle von positiven Begriffen wie Freude, Fröhlichkeit, Freundlichkeit und sogar das Festefeiern enthält. Es ist immer wieder faszinierend zu lesen, dass Jesus selbst gerne in fröhlicher Gesellschaft war und entsprechende Ereignisse nicht ausklammerte, wie seine Teilnahme an der Hochzeit zu Kana zeigt.
Es ist also beileibe nicht so, dass ein Christ ein trauriges Gesicht machen muss, so wie der kleine Junge es sieht, der nachdenklich vor einem Maulesel steht und schließlich ausruft: „Oh, das muss ein guter Christ sein! Sieh doch einmal sein langes Gesicht!“
„Wer Gott sein Erstes, Letztes und Bestes sein lässt, wird zum glücklichsten Menschen auf Erden. Lächeln und Sonnenschein werden nicht verbannt von den Angesichtern solcher Menschen.“ (Ellen G. White)
Gebe Gott, dass wir ein bisschen von diesem göttlichen Sonnenschein in dieser vor uns liegenden Woche in uns aufnehmen.

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