Andachten

Andacht

Andacht 19.07.2020

19. Juli 2020 | Holger Teubert

Andacht 19.07.2020

Bildnachweis: luh / photocase.de

Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört auf, Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sucht das Recht! Schreitet ein gegen den Unterdrücker!

Sein vorderes Autokennzeichen sei gestohlen worden, klagte ein 22-jähriger Student der Polizei im niedersächsischen Zeven. Doch die Beamten konnten den Fall schnell aufklären. Sie fuhren mit dem jungen Mann zum Parkplatz, auf dem sein Auto abgestellt war. Nach genauem Hinsehen griff einer der Polizisten zu einem Lappen und begann, die Vorderseite des Autos zu putzen. Er entfernte eine dicke Schicht Dreck und schon kam das Kennzeichen wieder zum Vorschein. Die Beamten gaben dem Studenten den Tipp, hin und wieder eine Waschanlage aufzusuchen.
Nicht nur ein Auto sollte immer wieder gereinigt werden, sondern auch der Mensch. Gott forderte damals durch den Propheten Jesaja das Volk Israel auf, Gutes statt Böses zu tun und sich für das Recht sowie gegen Unterdrückung einzusetzen. Dieser Aufruf Gottes ist auch heute noch aktuell. Unrecht zu tun geht meistens auf Kosten des Mitmenschen. Der Stärkere setzt sich gegenüber dem Schwächeren durch und unterdrückt ihn. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Gott stellte Israel vor die Alternative: „Wenn ihr mir von Herzen gehorcht, dann könnt ihr wieder die herrlichen Früchte eures Landes genießen. Wenn ihr euch aber weigert und euch weiter gegen mich stellt, dann werdet ihr dem Schwert eurer Feinde zum Opfer fallen. Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort!“ (Jes 1,19–20 Hfa) Kurz gesagt: Wenn sich nicht nur der Einzelne, sondern auch andere nach Gottes Geboten richten, wird es einem Volk gut gehen. Wenn nicht, herrscht „Mord und Totschlag“. Deshalb ist immer wieder eine gründliche Reinigung notwendig.
Sie geschieht, indem wir bereit sind, uns neu auszurichten und unser Handeln zu verändern. Dabei hilft uns Gott. Er sorgt für die Reinigungsmittel – Vergebung der Schuld und Kraft –, damit gute Vorsätze auch zur Tat werden. Der Herr verspricht: „Selbst wenn eure Sünden blutrot sind, sollt ihr doch schneeweiß werden. Sind sie so rot wie Purpur, will ich euch doch reinwaschen wie weiße Wolle.“ (Jes 1,18 Hfa) Von diesem Waschvorgang profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Mitmenschen. Dadurch kommt wieder zum Vorschein, wie Gott uns wirklich gewollt hat.

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