Andachten

Andacht

Andacht 24.07.2020

24. Juli 2020 | Hans Heinz

Andacht 24.07.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel … Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn.

„Glauben ist wertvoller als Wissen“, so lautet die provokante These des Mathematikers Rudolf Taschner. Die größten Denker der Menschheit – von Plato (5./4. Jh. v. Chr.) über Thomas von Aquin (13. Jh.) bis zu Alfred North Whitehead (19./20. Jh.) – bemühten sich, Gottes Existenz logisch zu beweisen. Der Mathematiker Taschner hält solch einen Zugang zur Gottesfrage für durchaus legitim, aber existenziell für völlig bedeutungslos. Denn was wir intellektuell für richtig halten, hat mit der Praxis unseres Lebens meist wenig zu tun. Von logischen Schlüssen und mathematischen Berechnungen geht keine lebensverändernde Kraft aus. Darum ist Glauben wertvoller als Wissen, denn der Glaube – Vertrauen und Treue – verändert die Lebenshaltung und macht aus resignierten und orientierungslosen Personen Menschen, die Halt erfahren und Hoffnung gewinnen.
Zu diesem Vertrauen werden wir durch die Begegnung mit Jesus, dem Christus, eingeladen und ermutigt. Christi Einzigartigkeit in der Geschichte der Menschheit verdient unser Vertrauen zu seiner Person und Botschaft. Da Vertrauen auf einer innigen Beziehung gründet, geht in der Gemeinschaft mit Christus seine verändernde Kraft auf unser Leben über; und diese führt nach dem Apostel Paulus zu einer radikalen Wende im Geistlichen, im Geistigen und in der Lebensführung (Ablegen des alten Menschen und des früheren Wandels).
Dies macht den zeitlosen und immerwährenden Wert des Evangeliums aus. Gerade in unserer Epoche der atemberaubenden Entdeckungen und Leistungen – Atomkraft, Weltraumfahrt, Digitalisierung – brauchen wir den neuen Menschen, um die Technik zu durchschauen und gegen ihre Exzesse, die Großgefahren unserer Zeit, anzugehen. Zwar ist die christliche Botschaft nicht wissenschaftsfeindlich, aber sie muss sich von den Wissenschaften abgrenzen, denn sie handelt letztlich nicht vom Sicht- und Greifbaren, sondern gibt Kunde von der Dimension der göttlichen Welt, zu der der natürliche Mensch von sich aus keinen Zugang hat. Sie ist daher mehr als Wissenschaft und mehr als zivilisatorischer Fortschritt, denn sie hat die Kraft, die Herzen der Menschen zu verändern.
Herr Jesus, verändere auch mich!

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