Andachten

Andacht

Andacht 26.07.2020

26. Juli 2020 | Albrecht Höschele

Andacht 26.07.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Auf abschüssiger, kurvenreicher Schwarzwaldstrecke stürzte ich als 17-Jähriger so unglücklich, dass ich schnelle ärztliche Hilfe brauchte. Der Weg zur Schule war steil; manch anderer Radfahrer band einen riesigen Tannenzweig an die hintere Felge, damit der Freilauf durch starkes Bremsen nicht zu heiß wurde. Auf meinem Gepäckträger saß noch eine Mitschülerin, die ich unterwegs aus Hilfsbereitschaft hatte aufsteigen lassen.
Da passierte es: Beim Rücktritt schlug die eingeklemmte Bremse wiederholt zurück, und am Vorderrad war plötzlich der Bremsklotz verloren gegangen. Bei hoher Geschwindigkeit überschlug sich das Fahrrad – wir stürzten und wurden mehrere Meter auf dem groben Kopfsteinpflaster dahingeschleift.
Eine Narbe an meiner rechten Hand zeugt heute noch davon.
Was wollte Gott mir mit dieser wunderbaren Bewahrung vor ernsthaftem Schaden sagen? Jedenfalls übergab ich ihm bald danach in der Taufe mein Leben. Und bis heute durfte ich immer wieder erfahren, dass mich nichts, und sei es noch so schwer, seiner liebevollen Hand entreißen kann.
Solche Zusagen aus der Bibel machen mir immer wieder Mut, und es ist wahr: Nichts kann uns scheiden von der Liebe Christi. Ich erlebte sie, als Menschen mir Böses antun wollten – und er genau das zu meinem Besten beitragen ließ! (Vgl. Röm 8,28 EB)
Doch nicht nur mir wurde geholfen, auch ich konnte anderen durch diese Botschaft gezielt helfen, nach den Trümmern ihres Lebens einen Neubeginn zu schaffen. Ganz zu schweigen von Gottes oftmaligem Schutz, wo ich auf vier Rädern statt mit den zweien eines Fahrrads unterwegs bin.
Ich möchte jedem Leser Mut machen, Gott dankbar zu vertrauen und im Hinblick auf die Zukunft mit mir zum Heiland zu beten: „Meine Seele ist stille in dir, denn ich weiß: Du führst sicher an das Ziel. Du kennst meinen nächsten Schritt und du weißt um die Gefahr der Nacht. Meine Seele ist stille in dir.“ (ghs, Nr. 406)

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Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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