Andachten

Andacht

Andacht 03.08.2020

03. August 2020 | Heiner Lachmann

Andacht 03.08.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Der Herr sprach zu ihm: Steh auf und geh in die Straße, die die Gerade heißt, und frage in dem Haus des Judas nach einem Mann mit Namen Saulus von Tarsus. Denn siehe, er betet. Apostelgeschichte 9,11

Hananias stand vor keiner leichten Aufgabe, denn derjenige, den er aufsuchen sollte, war einer, der den Nachfolgern Jesu viel Not bereitet hatte: Saulus von Tarsus. Ausgerechnet zu ihm wurde Hananias gesandt! Doch als Zeuge Jesu ging er willig und gehorsam voran, auch wenn er nicht frei von Sorge war. Was sollte damals durch den Besuch des Hananias erreicht werden? Gott gab ihm jedenfalls ein klares Zeichen mit auf den Weg: „Siehe, er betet.“ Daran wurde der Gesinnungswandel des bekehrten Saulus erkennbar. Zuvor war der ehrgeizige Pharisäer fanatisch geprägt, aber nun lernte er, auf Jesus zu hören.
In das Leben jedes bekennenden Christen gehört die regelmäßige Zwiesprache mit Gott. Gewiss war Paulus vor seiner Bekehrung nicht ungläubig gewesen; er erachtete es als seine Pflicht vor Gott, die Sekte der Nazarener auszurotten. Aber plötzlich hatte sich sein Leben verändert. Kurz vor Damaskus umleuchtete ihn ein Licht, heller als die Sonne, blendete ihn und er stürzte zu Boden. Und Christus selbst sprach zu Saulus: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ Auf die Frage „Herr, wer bist du?“ antwortete die gleiche Stimme: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ (Apg 9,3–5) Dadurch stellte sich Christus seinen Nachfolgern gleich. Und nun teilte der Herr Hananias mit, er solle in eine bestimmte Straße gehen. Im Haus des Judas solle er nach einem Mann namens Saulus von Tarsus fragen, „denn siehe, er betet“.
Wenn Jesus in das Leben eines Menschen eingreift, werden die Weichen anders gestellt. Bei Paulus war das geschehen, und Hananias durfte Zeuge davon sein. Wer betet, empfängt Klarheit über sich selbst. Wo zuvor innere Unsicherheit war, kehrt Ruhe ein; wo Zweifel quälten, zieht Vertrauen ein; wer ziellos lebte, erhält klare Weisung; wer eigensinnig war, lernt, nach Gottes Willen zu fragen. Das alles wird dem Beter in der Gemeinschaft mit Gott zuteil.
Das Gespräch mit Gott birgt Geheimnisse, die wir wohl nie ergründen werden; und es kann Wirkungen erzielen, die über unser Begreifen weit hinausgehen. Wohin schickt Gott mich heute als sein Werkzeug?

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