Andachten

Andacht

Andacht 07.08.2020

07. August 2020 | Klaus Schulz

Andacht 07.08.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Angeln ist eine Wissenschaft für sich. Der erfahrene Angler weiß, dass er für die unterschiedlichen Fischarten unterschiedliche Köder verwenden muss. Nicht alle Fische beißen auf Brotteig oder Würmer an. Wenn er Forellen angeln will, muss er Fliegen nehmen. Bei Raubfischen und vielen anderen genügt schon ein blinkendes Metallstück.
Der große Verführer der Menschen, Satan, hält für jeden einen geeigneten „Köder“ bereit. Er weiß, an welcher Stelle das menschliche Herz angreifbar ist. Eva wurde von ihm verführt, indem er Gottes Wort infrage stellte: „Hat Gott wirklich gesagt?“ Den Jünger Judas, der für die Finanzen zuständig war, köderte er mit 30 Silberlingen. Wenn Satan sieht, dass jemand religiöse Bedürfnisse und moralische Bedenken hat und nicht so leicht durch grobe Sünden oder hohle Vergnügungen gefesselt wird, dann kann er ihn vielleicht mit religiösen Formen und sozialen Aktivitäten zufriedenstellen und von der richtigen Nachfolge Gottes abbringen, wenn nur nicht das Gewissen aufgeweckt wird. Fragt der Mensch aber danach, wie Gott wirklich über ihn denkt, liest er die Bibel, lässt er sich vom Geist Gottes leiten und bringt die Sache mit Gott in Ordnung, dann kann Satan ihm nichts anhaben.
Kritik an der Glaubwürdigkeit der Bibel, materielle und sittliche Verführung und auch eine gewisse halbherzige Religiosität sind die wichtigsten „Köder“ Satans. Viele meinen, über Glaubensfragen nachzudenken würde ausreichen, um errettet zu werden. Dem ist nicht so, wie uns der Eingangstext sagt. Vor dieser Gefahr warnte Jesus besonders deutlich. Die „neue Geburt“ durch den Glauben an den Sohn Gottes ist unabdingbar. Wer ein Kind Gottes wird, lebt von Herzen nach dem Willen Gottes, des Vaters. Und Jesus ist der Garant dafür, dass die, die ihn als Erlöser annehmen, in den Himmel kommen.

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