Andachten

Andacht

Andacht 13.08.2020

13. August 2020 | Jaimée M. Seis

Andacht 13.08.2020

Bildnachweis: boing / photocase.de

Dennoch Herr: Du bist unser Vater! … Wir sind alle von deiner Hand geschaffen.

Da ist die Geschichte von einem Vater und seinen Söhnen. Sein jüngerer Sohn möchte mit dem ganzen Zuhause nichts zu tun haben. Er möchte etwas erleben! Und mit dem ausgezahlten Erbe tut er das auch. Doch das Geld ist mit falschen Freunden und leichten Mädchen schnell verprasst und er landet bei einem Bauern, um Schweine zu hüten. Er bereut nun bitter, dass er versagt hat. Gebrochen macht er sich auf den Heimweg, um seinem Vater zu sagen: „Ich habe gesündigt. Bitte stell mich als Arbeiter ein, ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen.“ Als der Vater ihn jedoch von Weitem sieht, läuft er ihm entgegen, umarmt ihn und lässt ihn fast nicht ausreden. Wie sehr muss das den Sohn überraschen! Vor allem, als der Vater ihn mit dem entsprechenden Ring als Vollerben einsetzt. Der ältere Sohn dagegen ist über die Güte und Liebe des Vaters ungehalten und will den Jüngeren nicht einmal seinen Bruder nennen. Doch der Vater macht deutlich, dass dieser immer sein Bruder war.
In dieser Geschichte steckt im Grunde genommen auch unsere Frage: Wenn wir etwas getan haben, was nicht richtig ist, liebt uns Gott dann nicht mehr? Das ist eine Grundangst der Menschheit: Die Angst, nichts wert zu sein und nicht geliebt zu werden. Jesus zeigt uns jedoch durch den verlorenen Sohn, dass dieser immer das Kind des Vaters war, obwohl er fern vom Vater und verloren war, in die Irre ging, sein Leben praktisch wegwarf und sich selbst nicht mehr als Sohn ansah. Vor allem aber zeigt er uns, dass der Vater ihn als sein Kind unendlich liebt.
Schon im Alten Testament erklärt Gott mehrfach, dass er unser Vater ist, weil er uns geschaffen hat. Alle Menschen sind deshalb, da er sie ins Leben rief, seine irdischen Kinder – selbst dann, wenn sie am Ende verloren gehen und er um sie trauert. Wir sollen daher wissen: Kinder sind wir immer, ganz gleich, was andere darüber denken. Unser Vater wartet sehnsüchtig darauf, dass wir zu ihm kommen, uns reinwaschen lassen und in unseren Herzen „neu geboren“ werden, um auch seine wahren geistlichen Kinder zu werden – und damit Erben des ewigen Lebens. Wir haben einen Vater, der uns als seine Kinder stets liebt. Das ist der Wert, den du immer bei ihm hast.

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