Andachten

Andacht

Andacht 16.08.2020

16. August 2020 | Rafael Schäffer

Andacht 16.08.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.

Am Vorabend unserer Abreise stellten meine Kollegen und ich an einigen wichtigen Quellen automatische Probenehmer auf. Wir programmierten die Probenehmer so, dass sie in regelmäßigen Abständen Wasserproben in Flaschen abfüllten und so noch einige Tage eine begrenzte Kontrolle dieser Messstellen möglich war.
Als wir zwei Wochen später zurückkamen, um die Wasserproben einzusammeln, stellten wir erstaunt und äußerst erfreut fest, dass wir den Farbstoff gefunden hatten. Der Farbstoff war am Morgen unserer Abreise in den Quellen angelangt, ironischerweise dann, als wir es am wenigsten erwartet hatten. Meine Berechnungen und Prognosen waren fehlerhaft gewesen und hatten daher zu falschen Erwartungen geführt.
Jesus warnt uns davor, den Zeitpunkt seiner Wiederkunft vorhersagen zu wollen, denn Gott allein kennt diesen Zeitpunkt (Mk 13,32). Wobei uns Jesus einerseits zahlreiche Zeichen nennt, die auf sein baldiges Kommen hindeuten. Andererseits stellt er auch fest, dass sein Kommen sehr überraschend sein wird, so wie es für mich beim Erscheinen des Farbstoffes war. Sicher ist, irgendwann wird das Warten ein Ende haben, Prophezeiungen werden sich erfüllen, die Hoffnung Hunderter Generationen wird sich bewahrheiten: Jesus wird in unvergleichlicher Herrlichkeit auf diese Welt kommen.
Ja, ich habe eine große Sehnsucht, Gott an diesem Tag von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Früher oder später wird es so weit sein. Und bis dahin tröstet mich ein Wort Jesu zu seinem oft skeptischen und zweifelnden Jünger Thomas (Joh 20,29 Hfa): „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!“ Oder mit etwas anderen Worten: Obwohl du mich nie gesehen hast, wartest du trotzdem immer noch treu auf mich. Ich segne dich dafür!

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden