Andachten

Andacht

Andacht 22.08.2020

22. August 2020 | Alexander K.

Andacht 22.08.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich!

Es war ein langer, aufregender Tag. Nach einer von Jesu Predigten erlebten Tausende das Wunder der Brotvermehrung. Während für viele das Sattwerden bei diesem Wunder im Vordergrund stand, ging es Jesus darum, zu zeigen, aus welcher Vollmacht heraus er sprach und handelte.
Direkt im Anschluss schickte Jesus seine Jünger auf eine nächtliche Bootstour über den nahe gelegenen See. Aus einer für die erfahrenen Fischer routinierten Überfahrt wird durch den Sturm eine lebensbedrohliche Situation. Plötzlich taucht aus dem Nichts ein „Etwas“ oder doch ein „Jemand“ auf. Die Stimme klingt jedoch vertraut, trotz des aufgewühlten Wassers. Petrus fasst den Mut, ein Wagnis einzugehen. Er möchte seinem Herrn auf dem Wasser entgegengehen, und tatsächlich trägt es ihn zunächst. Doch dann folgt der Hilfeschrei.
Wir können hier Parallelen ziehen und den Wind und die Wellen mit den Herausforderungen unseres Lebens in Zusammenhang bringen. Bei Petrus war es das aufgewühlte Meer, bei uns ist es vielleicht die unruhige Seele. Jeder von uns erlebt im Verlauf seines Lebens die eine oder andere Krise. Bei manchen scheinen die Katastrophen nie abzuebben.
Wie Petrus erfahren wir, dass Gott uns in Momenten der Gefahr beisteht. Wir werfen unser ganzes Vertrauen in die Waagschale und spüren etwas von der Tragfähigkeit des Glaubens. Wir könnten jubeln und sind euphorisch. Gott ist allmächtig.
Doch wir erleben auch, dass Sorgen und Probleme nicht vollständig verschwinden. Eine Etappe haben wir zwar gewonnen, aber nach wie vor reichen uns die Schwierigkeiten bis zum Hals. Und dann? Aufgeben? Sich abwenden? Untergehen?
All das mag menschlich sein, doch Petrus lehrt uns etwas anderes. Er wendet sich an den, der die Macht zur Stillung des Sturms besitzt. Er weiß, in der Not kann nur Gott wirklich helfen und er greift unmittelbar ein. Wer das erfahren hat, möchte nie wieder darauf verzichten. Keinen einzigen Tag.

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