Andachten

Andacht

Andacht 25.08.2020

25. August 2020 | Sylvia Renz

Andacht 25.08.2020

Bildnachweis: boing / photocase.de

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, solche Menschen in Gottes neue Welt einzuladen, bei denen alles in Ordnung ist, sondern solche, die Gott den Rücken gekehrt haben.

Simon denkt: Seit Jesus bei mir wohnt, habe ich schon allerhand erlebt, aber solch einen Andrang noch nie! So viele suchen Heilung. Wollen ihn hören und von ihm lernen, so wie ich und die anderen Schüler. Aber da vorne haben sich auch ein paar Männer um ihn gedrängt, die auf jedes einzelne Wort spitzen – wollen sie ihn etwa ausspionieren? Mich ärgert, dass sie den anderen die Plätze wegnehmen! Doch Jesus behandelt sie genauso freundlich und höflich wie alle – merkt er gar nicht, dass sie ihm einen Strick drehen wollen?
Moment mal, was sind das für Stimmen auf meinem Dach? Da schabt und kratzt jemand herum, die werden doch nicht etwa – mein Dach ruinieren? Hoppla, jetzt habe ich eine Ladung Staub ins Gesicht bekommen. Lehm bröckelt herab, es wird hell über unseren Köpfen. Tatsächlich, die machen ein Loch ins Dach! Und jetzt seilen sie an vier Zipfeln eine Schlafmatte ab. Darin hängt ein Mann, nur noch Haut und Knochen, der liegt jetzt genau vor unseren Füßen. Jesus schaut hoch und sieht vier staubige, schweißnasse Gesichter, erkennt ihr großes Vertrauen zu ihm. Da sagt er dem Gelähmten: „Mein Kind, deine Schuld ist vergeben!“ (Mk 2,5 GNB)
Ja, das ist genau die richtige Medizin für eine wunde Seele! Und Jesus nennt diese Jammergestalt tatsächlich „mein Kind“! Er nimmt ihn in seine Familie auf, „versöhnt“ ihn mit Gott. Darüber regen sich die neunmalklugen Theologen auf. Ich sehe, wie sie die Brauen runzeln, die Fäuste ballen. Jesus spürt ihren Ärger und kennt die Ursache: Sie halten ihn für einen Gotteslästerer. Logisch: Nur Gott allein kann Schuld vergeben. Doch Jesus ist ja viel mehr als ein Mensch. Und als Beweis seiner göttlichen Schöpfermacht befiehlt er dem Gelähmten: „Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!“ (V. 11 GNB) Und der Mann springt auf. Seine Muskeln, seine Nerven funktionieren plötzlich wieder, die übel verkrümmten Finger haben sich gestreckt, er bückt sich nach der Matte, rollt sie zusammen, wirft sie über die Schulter und geht mit elastischen Schritten hinaus in die Sonne.
Er ist geheilt an Seele und Körper. Jesus hat ihm einen Neustart geschenkt. So wie mir. So wie jedem von uns. Danke, Jesus! Sylvia

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