Andachten

Andacht

Andacht 29.09.2020

29. September 2020 | Marcus Jelinek

Andacht 29.09.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Du sorgst für die Erde und bewässerst sie, machst sie üppig und fruchtbar. Gottes Fluss führt Wasser im Überfluss. Du schenkst ihnen Getreide in Hülle und Fülle, denn so hast du es angeordnet.

Wir lesen hier einen alten Lobgesang. Die Menschen freuten sich darüber, dass Gott Gelingen bei der Ernte schenkte. Denn sie kannten auch andere Zeiten: Blieb der Regen aus, wuchs das Getreide schlecht. Man konnte die Tiere kaum ernähren. Die Vorräte mussten aufgebraucht werden und schließlich kam es zu einer Hungersnot. Den Menschen war bewusst, dass es nicht selbstverständlich war, genug zum Leben zu haben. Dank schließt das Wissen ein, dass es auch anders sein könnte.
Wie ist das bei uns? Scheinbar unterscheidet sich unsere heutige Welt sehr stark von der damaligen: Wir gehen in den Supermarkt und kaufen zu jeder Jahreszeit genau das, was wir wollen. Oder wir halten mit dem Auto bei einer Fast-food-Kette und haben innerhalb von wenigen Minuten etwas Warmes im Bauch.
Doch auch bei uns werden diese Selbstverständlichkeiten manchmal infrage gestellt: Vor einiger Zeit platzierte ein Mann vergiftete Babynahrung in Supermärkten, um Konzerne zu erpressen. Plötzlich konnte man sich nicht mehr sicher sein, was im Essen war.
Finden wir vielleicht doch mehr Gründe dafür, dankbar für das Alltägliche und Selbstverständliche zu sein, als uns auf die Schnelle einfällt? Und könnte uns die Perspektive helfen, dass wir unsere Lebensmittel nicht nur dem Bauern oder der Industrie zu verdanken haben?
Schon die Menschen vor 3.000 Jahren wussten viel über die Abläufe in der Natur: Sie hatten fundierte Kenntnisse über Saatgut, Dünger und Ernte; sie kannten den Einfluss des Wetters; sie waren in der Lage, Vorräte anzulegen. Und sie bauten bereits komplizierte Bewässerungssysteme, die erst seit wenigen Jahren erforscht, getestet und nun wieder in Regionen mit wenig Niederschlag angewendet werden.
Dennoch hatten die Menschen verstanden, dass trotz aller menschlichen Bemühungen letztlich nichts ohne Gott gelingen kann. Sie wussten, bei wem sie sich für all das Gute im Leben bedanken konnten. Erinnern wir uns auch daran?

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