Andachten

Andacht

Andacht 08.10.2020

08. Oktober 2020 | Eberhard Schulze

Andacht 08.10.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Also rief Josua die zwölf Männer, die er ausgewählt hatte – einen aus jedem Stamm – zusammen und befahl ihnen: „Geht in den Jordan … Jeder von euch soll einen Stein aufheben und auf seinen Schultern aus dem Fluss tragen; insgesamt zwölf Steine, einen für jeden der zwölf Stämme. Diese Steine sollen als Denkmal dienen. Später werden eure Kinder einmal fragen: ‚Was bedeuten euch diese Steine?‘ Dann könnt ihr ihnen antworten: ‚Sie erinnern uns daran, dass der Jordan sich teilte, als ihn die Bundeslade des Herrn durchquerte.‘ Diese Steine sollen eine ewige Gedenkstätte für das Volk Israel sein.“

Der ehemalige ZDF-Journalist Wolf von Lojewski wuchs auf einem einsamen Hofgut in Ostpreußen auf. Er sehnte sich nach Freunden und nach der großen weiten Welt. Als er sechs Jahre alt war, zog ein Mann in den Haushalt seiner Mutter ein. Er wurde ihm als sein leiblicher Vater vorgestellt. Der Vater erzählte ihm, wie er als Journalist das Land und die Welt bereiste. Auch Wolf sehnte sich danach, Abenteuer in der großen, weiten Welt zu erleben. So beschloss er, ebenfalls Journalist zu werden. Er arbeitete unter anderem über acht Jahre in Washington und lernte vier US-Präsidenten kennen. Aufgrund der Erzählungen seines Vaters hatte er bereits früh sein Lebensziel vor Augen.
Gott als unser Vater und Schöpfer kennt uns und unsere Probleme. Er weiß auch, wie vergesslich wir sind. Denkmale, Mahnmale sind offenbar bitter nötig, um wichtige Erinnerungen wachzuhalten. Ein früheres Sklavenvolk, das nach 40 Jahren Wüstenwanderung durch den durch ein Wunder ausgetrockneten Jordan in das von Gott versprochene Land Kanaan einzog, vermochte kein Riesendenkmal zu errichten. Zwölf Steine sollten genügen. Aber die in Gilgal aufgeschichteten Steine wogen schwer an Bedeutung.
Ich weiß nicht, ob wir gern beim Durchzug durch den Jordan dabei gewesen wären. Wir machen heute unsere Erfahrungen. Diese sollten an kommende Generationen weitergegeben werden. Unsere Kinder sollten Geschichte und Geschichten aufnehmen – je früher, desto besser. Sie sollten den allmächtigen Gott kennenlernen, um mit ihm zu leben und ihm zu dienen. Gott, der Herr, ließ den Jordan austrocknen, „damit alle Völker der Erde die große Macht des Herrn erkennen und damit ihr dem Herrn, eurem Gott, immer mit Ehrfurcht begegnet“ (V. 24 NLB).

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