Andachten

Andacht

Andacht 14.11.2020

14. November 2020 | Burkhard Mayer

Andacht 14.11.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Wusstest du, dass die Orte Langweiler und Abentheuer 21,1 Kilometer auseinander liegen und Urlaubsorte sind? Und dass Hamburg mehr Brücken als Venedig hat? Wusstest du, dass die Sonne nie auf die Rückseite des Mondes scheint? Und dass jeder Deutsche statistisch gesehen pro Jahr 35 Kilo Zucker isst? Wusstest du, dass im Japanischen das Wort neku neku bedeutet, „eine Idee haben, die alles nur noch schlimmer macht“? Wusstest du, dass Seehunde kein Wasser trinken? Und dass die Tomate nach Reis das weltweit am meisten angebaute Nahrungsmittel ist? Wusstest du, dass man als Autofahrer die Tür mit der rechten Hand öffnen soll, um gleichzeitig besser sehen zu können, ob von hinten gerade ein Fahrradfahrer kommt?
Manches von dem eben Genannten brauchen wir nicht zu wissen, manches mag interessant sein, aber wenig nützlich, einiges aufwühlend, anderes sogar lebensrettend. Der heutige Bibeltext erinnert uns an das, was wir wirklich wissen sollten, und es geht um weit mehr als um eine reine Information: „Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?“
Das bedeutet: Da ist ein Gott, der nicht fern hinterm Himmelszelt wohnt, sondern uns über alle Gräben und Hindernisse hinweg, die wir selbst schaufeln, aufruft: „Kehre um und komm zu mir und bleibe bei mir.“ Diese Einladung ist eindringlich und glaubwürdig – durch Jesus, der für uns ans Kreuz geschlagen wurde. Seine Hand reicht über alle Hindernisse hinweg zu dir und mir. Sie blieb ja nicht festgenagelt! Sein Herz schlägt dafür, dass wir zu ihm kommen. Er ist viel näher bei dir, als du denkst. Er ist viel gnädiger und gleichzeitig entschlossener, als du meinst. Warte nicht! Bring ihm heute deine Enttäuschungen über dich selbst, dein Versagen, deine Schuld, auch deine Zweifel, all das, was du als trennend erkannt hast, auch das, was dir selbst verborgen ist. Und tausche es ein gegen die Güte Gottes, gegen echten inneren Frieden und Befreiung.
Ohne Jesus bleiben das freundliche, aber blasse Begriffe. Mit ihm gewinnen sie Gestalt! Ob du dich als notorischen Sünder siehst oder noch unschlüssig bist: Die Güte Gottes, die in Jesus so klar vor uns steht, kann uns kaltlassen; oder sie lässt uns einfach nicht los und verändert uns schon heute.

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