Andachten

Andacht

Andacht 20.11.2020

20. November 2020 | Ralf R. Eigenbrodt

Andacht 20.11.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt.

Vor 50 Jahren war die Nacht sehr kurz. Als Kind durfte ich ausnahmsweise aufbleiben. Zum Glück hatte meine Familie einen Schwarz-Weiß-Fernseher. Was wir aber jetzt sahen, war unschärfer als sonst. Schemenhaft waren Konturen zu erkennen; die Stimmen nur ein Knacken und Rauschen. Aber ein Satz prägte sich uns allen ein: That’s one small step for man – one giant leap for mankind. („Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“) Zum ersten Mal betrat ein Mensch den Mond. Neil Armstrong wurde schlagartig unser Held.
Vor über 2.000 Jahren gelang eine ähnlich wagemutige „Unternehmung: Der Schöpfer des Universums wird als Baby in diese Welt geboren. Seine Mission: Menschen zu suchen und zu retten, sie herauszuführen aus Isolation, Gottesferne und Tod.
Seine Schritte auf der Erde veränderten diese: Blinde konnten sehen und Lahme konnten gehen; chronisch Kranke wurden gesund; Menschen am Rande der Gesellschaft wurden wieder ins Leben geführt; Menschen, die ihre Angehörigen verloren hatten, erhielten diese zurück; verzagte und entmutigte Menschen fanden wieder zu Hoffnung und Zuversicht; Frauen konnten selbstbewusst aus ihrem Schattendasein heraustreten.
Eine neue Sozialethik veränderte das römische Reich. Das Christentum breitete sich in allen Schichten bis in den Kaiserpalast aus. Apostel brachten das Evangelium von Jesus in alle Welt: Der Apostel Thomas soll bis Südindien vorgedrungen sein, Andreas bis weit in die Ukraine, Paulus und Petrus stießen vor ins Zentrum des römischen Reiches. Knapp 300 Jahre nach dem Tod Christi wird in Peking das erste Bischofsamt wahrgenommen. Christliche Händler trugen ihren Glauben von Ägypten weit nach Afrika hinein. Die Erfolgsgeschichte dieser Mission lässt sich bis in unsere heutigen Tage fortführen. Und alles wegen eines kleinen Schrittes für die Menschheit – in Liebe und Barmherzigkeit gegangen.
Gewiss: Es gibt Verschwörungstheoretiker, die die Landung auf dem Mond für eine Hollywood-Inszenierung halten. Auch ist der Glaube an Jesus in unserer Heimat nicht immer populär. Wir dürfen trotzdem die begonnene Mission fortsetzen, in Barmherzigkeit und Mut. Die Mission Jesu ist vom Erfolg gekrönt.

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