Andachten

Andacht

Andacht 26.11.2020

26. November 2020 | Patrick Kayser

Andacht 26.11.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

An einem wunderschönen Wintermorgen fuhr ich durch ein kleines Dörfchen. Die Sonne schien, und alles leuchtete in einem sanften Orange. Mit etwas überhöhter Geschwindigkeit ließ ich die Häuser und großen Gärten an mir vorüberziehen. Doch plötzlich tauchte in meinem Augenwinkel ein schnell fahrendes Auto auf. Ich drehte meinen Kopf und bemerkte, dass auf meiner Seite ein „Vorfahrt gewähren“-Schild stand, das wegen des gleißenden Sonnenlichts kaum erkennbar war – genau wie die ganze Kreuzung; jetzt aber fuhren wir beide aufeinander zu.
Ich weiß nicht, wie Gott das gemacht hat, aber es hätte eigentlich zu einem schlimmen Unfall kommen müssen. Ich glaube, Gott hat hier nicht nur einen Schutzengel geschickt.
Manchmal gibt es diese Momente, in denen wir Gott und sein Handeln förmlich sehen können. Dieser Beinahe-Unfall rüttelte mich wach und machte mir bewusst, dass es immer jemanden gibt, der seinen Engeln befiehlt, uns zu schützen – darauf dürfen wir uns verlassen.
Matthäus 22,15–22 berichtet davon, wie die Pharisäer Jesus eine Falle stellen wollten und fragten: „Ist’s recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt?“ Darauf gab Jesus jedoch eine einfache Antwort: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“
Gott schuf die Erde, den Menschen, die Tiere und alles, was auf der Erde lebt. Gott ist kein Egoist, der nur etwas einfordert, um einen eigenen Vorteil zu erlangen. Aber er freut sich, wenn wir ihn loben und preisen. Besonders, wenn sich Dinge zum Positiven verändern, wir seine schützende Hand erfahren haben oder er sogar – wie in meinem Fall – seine Hand über mein Leben hält. Gott greift täglich und oft für uns unbemerkt in unser Leben ein.
Gebt Gott, was ihm gehört, und seid dankbar in allen Dingen (vgl. 1 Ths 5,18). Denn er ist immer bei uns und beauftragt seine Engel, uns auf unserem Lebensweg zu beschützen. Das möchte ich mir jeden Tag aufs Neue bewusst machen.

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