Andachten

Andacht

Andacht 07.12.2020

07. Dezember 2020 | Marcus Jelinek

Andacht 07.12.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

„Wie soll ich dich empfangen, und wie begegn’ ich dir?“ – so hören wir es in einem alten Choral des Weihnachtsoratoriums. Ja, ist das nicht eine Überforderung? Wie soll man denn bitteschön Gott empfangen? Und was hätte es für Konsequenzen, wenn wir Jesus tatsächlich in unsere Welt ließen?
Die Menschen vor 2.000 Jahren reagierten im Hinblick darauf sehr unterschiedlich: Da sind die Hirten. Sie können die Nachricht, die ihnen von den Engeln überbracht wird, kaum glauben. Vielleicht denken sie, die Engel müssten nun wirklich Wichtigeres zu tun haben, als ausgerechnet sie, die einfache Hirten waren, über die Geburt des Heilands zu unterrichten. Aber sie lassen sich darauf ein, gehen zum Stall, machen einen Besuch – und können später gar nicht mehr aufhören, davon zu erzählen.
Da sind die Weisen. Sie sehen die Zeichen der Zeit und machen sich auf den Weg. Sie verstehen, was hier gerade geschieht.
Und Herodes? Er wittert Konkurrenz. Für ihn ist Jesus eine Gefahr. Jeder, der ihn, König Herodes, möglicherweise infrage stellen könnte, muss beseitigt werden. Er hat keinen Platz für Jesus!
Wie sollen wir Jesus angemessen empfangen?
Nicht gelingen wird es uns, wenn wir keinen Gott neben uns dulden. So wie Herodes. Wenn nicht sein kann, was nicht sein darf. Dann sehen wir nämlich überall nur Konkurrenz, gegen die wir ankämpfen müssen.
Doch das Bezaubernde an Weihnachten ist: Gott findet kreative Lösungen. Er rief die Weisen durch einen Stern. Sie wurden neugierig. Sie machten sich auf den Weg. Sie gaben etwas hin, um etwas Wertvolleres zu bekommen: Sinn, Erkenntnis und Gewissheit.
Auch die Hirten wurden gerufen. Und nachdem sie ihre größten Zweifel überwunden hatten, beeilten sie sich, um Jesus zu sehen. Und sie fanden ihn tatsächlich!
„Wie soll ich dich empfangen, und wie begegn’ ich dir?“ Am besten dort, wo wir sind. Am besten dann, wenn er ruft. Am besten so, dass unsere Hingabe deutlich wird.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden