Andachten

Andacht

Andacht 08.12.2020

08. Dezember 2020 | Thomas Lobitz

Beine baumeln / Sprungbrett

Bildnachweis: manun | photocase.de

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne.

Neulich war ich zufällig dabei, als meine Tochter ein Lied der Sängerin Lina hörte. Es trug den Titel Egal. Sein Inhalt ließ mich aufhorchen. Darin heißt es: Ich brauch’ kein Geld, kein’n Flug, einmal um die Welt, keine Autos, kein Bling-Bling, Weil du ganz alleine mir reichst. Ich brauch’ kein Schloss, keine Partys, kein Highlight, kein’n Fame und kein’n Ruhm, denn alles, was ich will, bist du! Und müsst ich mich entscheiden zwischen dir und der Welt, kennst du meine Wahl. Dann ist mir einfach alles andre egal.
Eine junge Frau beschreibt in einem Liebeslied, wie wichtig ihr Freund ihr ist. Die Liebe zu ihm hat ihr Leben durcheinandergewirbelt und – nüchtern ausgedrückt – ihre Prioritäten neu geordnet. Was ihr vorher anscheinend wichtig war – coole Klamotten, Reisen, Reichtum und Ruhm – ist ihr nun „egal“. Ja, sie geht sogar so weit, dass sie die ganze Welt aufgeben würde, um mit ihrem Freund zusammen zu sein.
Was Liebe alles bewirkt! Sie gibt dem Leben eine neue Richtung. Die eigenen Werte ändern sich, weil man die Welt mit anderen Augen sieht.
So ist es auch mit der Liebe zu Gott. Paulus – der rationale Denker und Theologe – hatte eine persönliche Begegnung mit Jesus (Apg 9,1–19), die sein Leben auf den Kopf stellte. Das vermochte sie nur, weil hier Liebe im Spiel war. Jesus liebte Paulus, offenbarte sich ihm und bewahrte ihn vor einem schlimmen Fehler. Und die Antwort von Paulus auf diese Liebe war ebenfalls Liebe – und Hingabe. Kein anderer Apostel arbeitete so leidenschaftlich für Christus wie Paulus. Auch ihm war alles andere egal, er drückte es in unserem heutigen Bibeltext sogar noch drastischer aus. Die Liebe Gottes wird auch unser Leben neu gestalten, wenn wir uns auf ihn einlassen. Dann beginnen wir, die Welt und die Menschen mit den Augen Jesu zu sehen.
„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, heißt es in einem alten Schlager. Erstaunlich, welche geistlichen Einsichten zuweilen in populären Liedern enthalten sind.

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