Andachten

Andacht

Andacht 10.12.2020

10. Dezember 2020 | Heidemarie Klingeberg

Andacht 10.12.2020

Bildnachweis: es.war.einmal.. / photocase.de

Glücklich sind, die Frieden stiften, denn Gott wird sie seine Kinder nennen.

Der Friedensnobelpreis wird am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Oslo verliehen. In seinem Stiftungstestament hatte Nobel bestimmt, dass der Friedenspreis „an denjenigen [gehen soll], der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat“ (Wikipedia).
Seit der ersten Verleihung im Jahr 1901 erhielten zahlreiche Personen diesen wichtigsten internationalen Friedenspreis. Unter ihnen Martin Luther King (1964), Willy Brandt (1971), Mutter Teresa (1979), Desmond Tutu (1984), Michail Gorbatschow (1990), Nelson Mandela 1993 und Barack Obama (2009). Auch Organisationen wie das Kinderhilfswerk UNICEF, Amnesty International oder Ärzte ohne Grenzen wurden ausgezeichnet. Bemerkenswert war, dass 1947 die christliche Gemeinschaft der Quäker (Quaker Peace and Social Witness) den Preis erhielt.
Jesus bezeichnet die Friedfertigkeit in seiner berühmten Bergpredigt ausdrücklich als Kennzeichen der Kinder Gottes. Anscheinend war diese eigentlich zum christlichen Grundwertekatalog gehörende Eigenschaft für Christen doch nicht selbstverständlich. Die Jünger Jesu bildeten eine manchmal explosive Mischung. Auch bei den Leitern der christlichen Gemeinde, ja sogar zwischen den Aposteln Petrus und Paulus herrschte nicht immer die vollkommene Harmonie.
Frieden ist ein zerbrechliches Gut, und es gab in der Geschichte der Menschheit nie eine Zeit ohne Kriege. Die Generation meiner Großeltern musste zwei Kriege erleben. Frieden beginnt dort, wo zwei Menschen miteinander auskommen, sich annehmen, Respekt voreinander haben, unterschiedliche Meinungen achten, sich gegenseitig Freiraum lassen. Frieden hat viel mit der Fähigkeit zur Vergebung und Versöhnung zu tun.
Gottes Kinder sind Friedensstifter. Ein hoher Anspruch, an dem wir immer wieder scheitern. Und doch ist es möglich, ein Stück Frieden in unseren Alltag zu bringen. Unser Gott kann uns immer wieder die Kraft dazu schenken. Herr, mach mich heute zum Werkzeug deines Friedens!

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